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Thema: Der Dialog - zum Thema: "Der Turbo und sein Geheimnis"

  1. #1
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    Standard Der Dialog - zum Thema: "Der Turbo und sein Geheimnis"

    Der Dialog - zum Thema: "Der Turbo und sein Geheimnis"
    von und mit Croupier - Koller und Penco

    CROUPIER: Wie bereits den Lesern von Casinos-Inside angekündigt, wollten unsere beiden Roulette-Profis Penco und Koller sowie meine Wenigkeit den Beitrag von Penco - "Der Turbo und
    sein Geheimnis" - zum Anlass nehmen, diese besondere Softwaregestaltung an einem Roulette-Tisch in einem fachlichen Dialog zu diskutieren.
    Penco hatte schon in seinem interessanten Artikel zu diesem Thema, seine praktischen Eindrücke und Erfahrungen unseren Lesern kund getan. Da sich der Turbo an einem virtuellen Roulette-Tisch - sofern die Spieler überhaupt jemals mit dieser Vorlauf-Variante praktischen Kontakt hatten - nur als kurzer Kugelvorlauf präsentiert - möchten wir in diesem Dialog ein paar praktische Erfahrungen austauschen.
    Einem professionellen Roulette-Akteur im klassischen Bereich ist diese Vorlauf-Variante sicher nicht entgangen. Denn der Profi nimmt sich stets ausreichend Zeit, die Softwaretechnik genau zu prüfen,
    wo eventuelle Fallstricke oder Besonderheiten bei der virtuellen Coup Erzeugung sichtbar sind.
    Ich persönlich kenne auch einige Roulette-Turbos. Der Roulette-Turbo von Boss-Media hat aber - wie der normale Coup natürlich auch - die beste - zeitlich nachvollziehbare Darstellung. Bei den meisten anderen Mitbewerbern in dieser Branche ist die Turbofunktion unrealistisch und nicht nachvollziehbar.
    Da hat der Gast dass Gefühl - es legt einer die Kugel ins Fach - weil es hier überhaupt keinen sichtbaren Vorlauf gibt. Bei den meisten Anbietern, geht dies so von Statten: Der Spieler setzt seine Zahlen und hat den Turbo eingestellt, drückt auf Start und - ohne - dass die Kugel auch nur einen Millimeter läuft - liegt sie schon im Fach.
    Boss-Media unterscheidet sich hier gewaltig. Natürlich hat der Turbo-Coup auch hier eine erheblich kürzere Laufzeit, als der übliche Roulette-Coup. Aber vom Start der Kugel bis zum Einschlag in ein Nummernfach, gibt es unterschiedliche Turbo-Laufzeiten. Diese Zeiten haben aber auch, wieder verschiedene Start-Kombinationen.
    Aus diesen Kombinationen und natürlich auch aus den Permanenz Folgen wollen unsere beiden Profis - die ich hiermit recht herzlich zu unserem Dialog begrüße - dass Geheimnis des Turbos etwas lüften.
    Da unser aktives Mitglied Penco dass Thema "Der Turbo und sein Geheimnis" erstellt hat, möchte ich ihn auch zum ersten Part bitten.
    PENCO: Croupier - vielen Dank für deinen Auftakt-Kommentar. Fest steht für mich, dass der Turbo an einem Boss-Media-Roulette-Tisch und die normale Coup-Darstellung zwei paar Schuhe sind und man kann - wenn man aus dem Permanenz-Rhythmus ein paar Schlüsse zieht, durchaus wichtige Erkenntnisse gewinnen. Die Erkenntnisse können aber nur richtig gedeutet werden, wenn der Betrachter aus einer Permanenz Folge - egal wie sie gespielt wurde - Kombinationen analysieren kann - die, sagen wir beispielsweise - eine Wiederholungstendenz zeigen. Leider werden alle Erkenntnisse und Analysen im klassischen Roulette immer wieder nur eine historische Aussagekraft besitzen. Dem "Bauchspieler" wird dies ohnehin egal sein, weil er ja von seinem Glück und dem rhythmischen Potential maßlos überzeugt ist. Bei 20 gesetzten Pleins spielt dies natürlich keine Rolle. Wenngleich wieder der eigenartige Rhythmus des Turbo bei dieser Setzvielfalt nicht selten eine Permanenz produziert, die - wenn man weniger Pleins belegt hätte, rechnerisch durchaus sehr interessant wirken könnten.
    Ich habe vielfältige spielerische Analysen erstellt. Fakt ist aber - es ist alles historisch und eine gewinnbringende Erkenntnis für den nächsten Coup - trotz Turbo - nur einen Hoffnungscharakter besitzt.
    Aber jetzt soll erst mal unser "Vorzeige-Profi" zu Wort kommen.
    CROUPIER: Natürlich Penco! Für Deinen Auftaktkommentar besten Dank und mal schauen, was Koller - der ja vermutlich die meiste Erfahrung mit dem Turbo hat - so zu berichten weis.
    KOLLER: Euch beiden ein Danke Schön für den ausführlichen Beginn des Dialogs.
    Sicherlich habe ich vermutlich die meiste praktische Erfahrung mit dem Turbo. Nur bleibt erwähnt, dass es auch bei Boss-Media nicht von Anfang an eine Turbofunktion gegeben hat. Somit könnten wir drei zum gleichen Zeitpunkt mit dieser Coup Darstellungsfunktion gemeinsam konfrontiert worden sein.
    PENCO: Dass überrascht mich!
    KOLLER: Ja - mir war vor 10 Jahren - seinerzeit hatte Boss-Media noch eine zweistellige Lizenznehmer-Zahl - eine Roulette-Coup Darstellung in Turboversion nicht bekannt. Die damalige Coup Darstellung, die ein Freund von mir mit Video-Kamera aufnahm, eröffnete mir eine besondere Welt des virtuellen Casino.
    Er erklärte mir - ich hatte dies schon im Interview mit HELEN erwähnt - wie sich die unglaublich genialen 1.369 Coup Darstellungsmöglichkeiten erklären lassen. Er hatte mit Stopp-Uhr die einzelnen Coups und ihre Laufzeiten aufgenommen und es war für mich faszinierend, wie gut Boss-Media dies gelöst hatte.
    Bei keinem anderen Software-Anbieter war der kritische Gast in der Lage - auch mit viel Mühe - diese sonderbaren Erkenntnisse feststellen zu können. Aber ich will nicht zu sehr vom Thema abschweifen.
    CROUPIER: Koller - unser Penco hat ja in seinem persönlichen Artikel über den Turbo schon einige Beobachtungen gemacht und steht auf dem Standpunkt, dass längere Permanenzen die Spannung
    verlieren.
    KOLLER: Ja - dass stimmt - schlimmer noch! Da man ja durch die neuen Tischeinstellungen im Sunset-Casino keinen privaten French-5er Tisch mehr hat und ich bestimmt keine kritischen Passagen mit Publikumsinteresse ackern möchte, muss ich meine Aktionen mit dem Turbo am European-Roulette privat absolvieren.
    Gut - dass ist aufgrund der Tatsache - nur eine Drehrichtung zu haben - angenehmer zu verfolgen.
    Beim French analysiere ich grundsätzlich mein Spiel nach zwei Drehrichtungen. Einige klassische Profis werden darüber lächeln. Aber - die tabellarische Aufzeichnung der Permanenz in beide Richtungen zeigen wieder besondere Ergebnisse. Gut - der Sunset-Manager wird seine Gründe für diese Tischeinstellung haben. Ich will auch da nicht nachfragen.
    Ich betrachte jetzt mein Spiel mit dem Turbo grundsätzlich an der anderen Roulette-Tischvariante, denn wenn ich ein größeres Kapitalloch produziert habe, gibt es nur eine Alternative, den European-Tisch.
    Hier sind die ultimativen Erfolgserlebnisse nur in den ersten zwei Rotationen sehenswert. Ist mein Ziel nicht erreicht, wechsele ich den Tisch. Die Setzstrategie behalte ich aber bei. Wichtig ist aber auch, wie die erste Aufnahme ausgefallen ist. Ich hatte kürzlich bei fünf gesetzten Nummern als Sektor, sage und schreibe 44 Coups in Folge, wo die gesetzten Zahlen nicht einen Treffer lieferten. Da kann man schon auf dumme Gedanken kommen und so mancher Bauchspieler hätte da wieder - wenn er im öffentlichen Spielbereich gewesen wäre - dass Chatfenster mit Hasstiraden vollgeknallt.
    PENCO: Und was hast Du bei der doch sehr grenzwertigen Wahrscheinlichkeit so gedacht?
    CROUPIER: Ja - Penco - dass interessiert mich auch!
    KOLLER: Ich habe den Tisch gewechselt und ging mit einem "dicken Hals" und den gleichen Jeton Größen und gesetzten Zahlen - zum erneuten Angriff über. Es war die richtige Entscheidung, denn auf einmal spuckte mir der Turbo ein paar schöne Treffer in meinen Jeton Beutel.
    PENCO: Was hättest Du in einem erneuten Minusgraben gedacht und gemacht?
    KOLLER: Darüber müsste ich jetzt spekulieren. Tue ich aber nicht! Der Erfolg fand den Koller wieder und man soll sich niemals über Gewinne ärgern, sonst sagt "Fortuna" vielleicht. "Dem Koller sollte ich doch mal, nicht mehr so viel Aufmerksamkeit schenken"! Den ärgern ja schon die Gewinne!
    PENCO: Hahaha!!!
    CROUPIER: Ja - dass war köstlich Koller!
    KOLLER: Wir sind halt im klassischen Roulette dem Zufall ein bisschen mehr ausgeliefert als die Kesselgucker. Wenngleich es bei denen auch hin und wieder Kesselrandabstürze gibt, die erst im letzten Moment das Ergebnis verhageln. Mein Schwager kam kürzlich von einer Session nach Hause und hätte - wenn ich es nicht tatkräftig verhindert hätte - so manches Porzellan zertrümmert. Wenn ich zugreife - dann macht er nix mehr. Aber die Person hätte dabei keine vordergründige Rolle gespielt. Wenn ich zugreife, dann tut es jedem weh.
    CROUPIER: Ja - ich möchte nicht von Dir ergriffen werden! Lach!)
    KOLLER: Naja - er war mir später dann auch dankbar. Aber so ist er halt! Offenbar hatte er wirklich ein gewisses Ausnahmepech.
    PENCO: Wie viel lies er denn liegen?
    KOLLER: Penco - Du darfst alles Essen - aber Du musst nicht alles Wissen! Ich werde doch meinen Schwager hier nicht mit Zahlen aufhängen. Er hat Pech gehabt - vielleicht auch nicht immer so gut prognostiziert und da gibt es im physikalischen Roulette, Situationen - wo einem renommierten "Roulette-Showmaker" die Schadenfreude des Publikums gewiss ist.
    PENCO: Ja - die Schadenfreude ist dem Akteur immer gewiss, wenn er nix trifft. Da gibt es keine privaten Spieltische, wo sich im Internet der klassische Roulettist zurückziehen kann.
    CROUPIER: Dass stimmt - aber die Ballistiker sind ja auch für den Casino-Betreiber - wenn sie nicht gar so gierig sind - eine schöne Werbung.
    KOLLER: Ich möchte jetzt aber wieder zu unserem Thema zurück kommen. Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass der Turbo am besten zu spielen ist, wenn man es auf Wiederholungen abgesehen hat. Die Sätze auf eine Wiederholungstendenz sollten sich aber im Sektorenbereich niederschlagen.
    CROUPIER: Warum?
    KOLLER: Ich habe herausgefunden, dass ein Spiel auf Z 2/2 nicht selten schöne ertragreiche Passagen zeigt, die man aber keinesfalls überziehen darf. Auch muss man darauf achten, ob die Sektoren nicht schon Auslaufmodelle sind. D.h.: Wenn man z.B. einen Sektor schon zu lange auf dem Tableau hat - wie es mir mit den 44 leeren Coups ergangen ist, dann lässt man genau dass liegen, was man eigentlich haben wollte. Ich gebe da mal den Rat, nur fünf Sätze Weis anzugreifen und dann die Permanenz fragen, wie es weiter geht.
    PENCO: Ich spiele den Turbo gerne in Form von Sektoren, progressiere aber - im Gewinnfall - nicht den gesamten Sektor, sondern erhöhe nur die Trefferzahl mit jeweils einem Stück.
    KOLLER:Ja - da musst Du aber länger dran bleiben, während ich den gesamten Sektor erhöhe und versuche früher fertig zu werden.
    CROUPIER: Wie ist es denn, wenn man eine Verlust-Progression spielt?
    PENCO: Hierbei wird man aber keinerlei Hebelwirkung mehr erzielen können.
    KOLLER: Dass stimmt Penco! Es ist auch - ohne Turbo - ratsam, eine Progression im Gewinn zu wählen, dann lohnt sich dies stets besser.
    CROUPIER: Was sagen die Profis eigentlich zu den Wechselsätzen - Turbo und Normalversion?
    KOLLER: Knallhart! Mich hat dies bisher nicht zufrieden stellen können.
    CROUPIER: Penco - wie sieht es bei Dir aus.
    PENCO: Nicht viel anders - ich hatte Passagen, da kam Freude auf. Nur alle Aufnahmen, die sich in die Länge zogen, waren dann nicht mehr von Erfolg gekrönt. Hierbei hat man noch das Manko, dass man leicht den Ausstieg verpasst und man produziert sich dann ein Jeton Loch. Wechselsätze zwischen Normalcoup und Turboversion haben mehr zufällige Ausdrucksformen.
    KOLLER: Dies kann ich unterschreiben!
    CROUPIER: Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Turbovariante dann doch nicht der Weisheit letzter Schluss ist?
    KOLLER: Der Weisheit letzter Schluss war der Turbo noch nie, aber er hat ein paar sichere Gewinneigenschaften, die man aber auch nicht überziehen sollte.
    PENCO: Ja! Was ich hingegen in den letzten Wochen stets probiert habe, war der Versuch - wenn die Treffer rar wurden - ohne Tischwechsel sofort den Turbo einzuschalten. Ich habe dann gegen den bisherigen Trend - versucht den Turbo raus zu fordern. Die Satzhäufigkeit hatte dabei kein starres Setz Schema. Die Erfolge waren nicht zu verachten. Gerade ein Spiel mit einer Gewinnprogression ist da ideal, denn dabei benötigt man ja nur einen Treffer um dem Erfolg nur einen kleinen Kick zu geben.
    KOLLER: Ich gehe mal davon aus Penco, dass Du hier dass Spiel auf den Weg meinst. Sonst ist ja
    eine Gewinnprogression nicht ganz so zündend.
    PENCO: Natürlich Koller - dass meine ich! Man darf aber auch nicht verhehlen, dass die Gewinn-Progi, wenn man übersieht, dass der aktuelle Satz schon etwas abgelutscht ist, mit zunehmender Spieldauer recht teuer wird.
    KOLLER: Ja - deswegen konnte ich meinen Schwager auch nicht, zu mehr Engagement im klassischen Spielbereich überreden. Er sagt immer: Wenn die Kugel rollt und der Wurfcroupier gibt mir eine realistische Chance für eine Annonce, dann weis ich sofort wenn die Kugel zum liegen kommt, ob ich der Idiot bin oder nicht. Wenn Du - mein lieber Schwager - nicht getroffen hast, dann bist Du auch der Idiot, aber Du weist nicht warum! Da hat er leider recht!
    CROUPIER: Na - da gibt es doch bei euch zu Hause öfters Spannungen wegen dem Roulette.
    KOLLER: Nein Croupier! Ich bin ja auch im physikalischen Roulette etwas bewandert. Meine Stärke im klassischen Spiel, ist die Geduld. Wenngleich ich mir über den Angriffsweg doch sehr viele Gedanken mache.
    CROUPIER: Wie ist es denn bei Dir Penco? Du spielst ja in einem Real-Casino auch nicht klassisch.
    PENCO: Dass stimmt Croupier! Warum sollte ich denn da auch klassisch agieren? Wenn ich EC`s spiele ist dass nicht schlimm, aber aufs Plein, bin ich doch - wenn die Stückgröße eine Summe erreicht, die beim Personal Aufmerksamkeit erregt - dem ballistisch geschulten Wurfcroupier ausgeliefert.
    Da ist mir ein Zufallsgenerator - der keine Macken hat - lieber. So wird es Koller doch auch sehen.
    KOLLER: Ja - so sehe ich dies auch!
    CROUPIER: Kommen wir zum Turbo zurück. Habt ihr beiden Profis jeweils ein klares Angriffskonzept mit der Turbovariante?
    PENCO: Ich schon! Die besten Erfolge habe ich, wenn ich - den Turbo ins normale Spielgeschehen einfließen lasse. D.h.: Wenn die normale Permanenz die zu erwartende Treffer-Quote vermissen lässt, dann lege ich den Turbo drauf. Ich beobachte genau, welchen Rhythmus mir der Turbo präsentiert. Hinzu kommt, ob ich meinen Spielplan weiterspielen kann. Der erfahrende Roulettist merkt sehr schnell was die Turbo-Permanenz hergibt. Wenn auch hier die Treffer-Quote unbefriedigend ist, muss ich eine weitere Spielstrecke versuchen. Hierbei den Wechsel zwischen Normal und Turbo etwas verkürzen.
    Notfalls ein paar Coup fiktiv spielen.
    KOLLER: Vermutlich setzt Du den Turbo erheblich früher ein, als ich.
    PENCO: Wahrscheinlich! Du hast ja auch ein bisschen geschmunzelt - Croupier schrieb dass - als ich
    meine Erfolgs-Quote bei ca.70% einordnete. Daher müssen unsere Turboangriffe nicht ganz identisch sein.
    KOLLER: Ja - identisch sind die Angriffe sich nicht. Zumal ich den Turbo zu 95% am European-Tisch spiele. Vielleicht liegt ja auch darin mein Fehler, weil ich mit dieser Entscheidung in letzter Zeit doch einige unzufriedene Ergebnisse mit dem Turbo erzielt habe.
    PENCO: Es stellt sich mir die Frage, wann setzt du den Turbo ein? Wie ist die Satzstückgröße, mit der Du den Turbo zum Auftakt forderst? Hast Du am French dass normale Spiel, etwas überzogen und immer noch auf die Wende gewartet?
    KOLLER: Meistens war ich schon am Tisch-Limit angelangt und musste dann mit dem Turbo schon richtig Geld ins Feuer werfen.
    PENCO: Dass erklärt auch, dass Du mit den 70% nicht konform gehst. Ich bin nicht so risikofreudig. Im physikalischen Roulette schon eher, weil ich ja eine authentische Information während des Kugellaufs habe. Denke an Deinen Schwager!
    KOLLER: Genau! Bei meinem Schwager und Dir liegen die Angriffsprozentsätze "Klassisch und Physikalisch" anders als bei mir. Ich klatsche im klassischen Bereich auch schon mal mit Maximum-Sätzen drauf.
    PENCO: WOW!!! Maximum-Sätze ohne Info - dass ist ja hausgemachte Zocker Manier!
    KOLLER: Ja - manchmal geht es halt nur mit Tod oder Leben! Aber bis jetzt bin ich immer noch da!
    CROUPIER: Penco - so ist er halt - unser "Vorzeige-Profi"!
    KOLLER: Ich weis Croupier, dass Du diesen Begriff sehr gerne zum Besten gibst. Aber unser guter Penco steht da in nix nach. Mehr noch - vielleicht ist er aufgrund seiner persönlichen Vorsicht sogar noch etwas besser als ich und ich freue mich immer wieder, wenn ich mit ihm Fachsimple.
    CROUPIER: Ja - da gebe ich Dir recht. Er hat - gerade mit seinem letzten Beitrag - ein kleines Meisterstück gemacht.
    PENCO: Freunde - ihr beschämt mich ja ein bisschen. Vielen herzlichen Dank! Aber ihr wisst ja beide, dass es in dieser Branche nicht viel Akteure gibt, mit denen man sich fachlich gut unterhalten kann. Die meisten haben die Arroganz gepachtet und wollen nur mit jemand sprechen, wenn der Casino-Kassierer bei der Gewinn-Auszahlung gerade blass geworden ist.
    CROUPIER: Köstlich - dass trifft es!
    KOLLER: Ja - er ist halt vom Fach und hat sich hier im Forum schon einen gewissen Namen gemacht.
    CROUPIER: Koller - dass hat er bestimmt. Auch wenn er in seinem letzten Artikel sich einen kleinen Seitenhieb - an unsere HELEN - nicht verkneifen konnte. Ich habe übrigens mit ihr darüber gesprochen.
    Sie versicherte mir, dass sie noch darauf antworten wird..
    PENCO: Da bin ich aber gespannt.(Lach!)
    KOLLER: Ich auch!
    PENCO: Noch mal zum Turbo! Ich habe natürlich meine Setzgrößen immer so eingerichtet, dass ich den Turbo auch am French mit einbeziehen konnte. Am French die Session spielen und dann im negativen Trend an einen European-Tisch den Turbo spielen, dass hätte aus meiner Sicht nur Sinn, wenn auch der Auftakt am Europaen-Tisch gemacht wurde. Koller Du wirst sehen, wenn Du Deine Setzwerte so einrichtest, dass Du einem Kapital-Loch am French mit dem Turbo begegnen kannst, dann werden auch Dich die ca.70% Erfolgs-Quote freudig stimmen. Vielleicht solltest Du doch mal mit dem Sunset-Manager Paul Falk - zwecks dem 5 Euro-French-Privattisch sprechen.
    KOLLER: Vielleicht sollte ich meiner Session ein besseres Gerüst geben, dass ich in diesem Rahmen zurecht kommen kann. So wie Du!
    CROUPIER: Ich möchte zum Abschluss unseres Dialoges noch einmal den Coup-Wechsel zwischen Turbo und Normal bei jedem Coup ansprechen. Diese Möglichkeit wurde mir ein bisschen zu schnell abgehakt. Penco - Du hast ja mit dem Turbo die meisten Versuche gemacht und dieses Thema auch in Deinem Bericht eröffnet. Wie sinnvoll ist es, über die Wechselzahlen nachzudenken?
    PENCO: Also der Wechsel pro Coup ist nicht sinnvoll. Damit habe ich mal eine Woche lang täglich Versuche gemacht. Wenn man es täte, dann wäre dies ja aufs gerade Wohl, den Infos hat man nicht. Die früheste Wechselstufe sollte bei mindestens fünf Coups erfolgen. Meine besten Erfolg waren, wenn ich nicht so lange an einer Satzversion festgehalten habe. Also nicht bohren bis der Arzt kommt und dann ist der Bohrer stumpf und der Turbo bringt auch keine nennenswert positiven Ergebnisse.
    Wenn dass Spiel im normalen Vorlauf unbefriedigend erscheint, mal schauen wie es mit dem Turbo aussieht. Ist es gut, dann dran bleiben, aber die Schwankungen voll im Auge behalten. Notfalls die Gewinnerwartung ein bisschen abfedern. Aber so schlecht ist der Turbo gar nicht. Man muss nur erkennen wann er schlecht ist und dass kann man ohne, dass es nennenswert teuer wird. Ich hatte kürzlich eine Partie, da hatte der Turbo großen Anteil am Erfolg. Ich hatte mir zu Beginn kein Geld-Limit aufgelegt, sondern ein Treffer-Limit. Wenn der Turbo innerhalb dieser Sequenz nicht erfolgreich war, ging es im Normal-Modus weiter usw. usw.
    KOLLER: Mein guter Penco - dass ist eine phantastische Idee!
    CROUPIER: Und genau dies ist ein wunderbares Schlusswort für unseren Dialog.
    Ich wünsche Euch Beiden und natürlich den Akteuren von Casinos-Inside mit oder ohne Turbo viele Gewinn-Jetons und bedanke mich bei meinen beiden Dialog-Partnern.
    Ich hoffe, dass wir unseren Lesern mit den Roulette-Turbo-Details einen weiteren Impuls für ein erfolgreiches Roulette-Spiel haben liefern können.

  2. #2
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    Zitat Zitat von croupier Beitrag anzeigen
    PENCO: Dass stimmt Croupier! Warum sollte ich denn da auch klassisch agieren? Wenn ich EC`s spiele ist dass nicht schlimm, aber aufs Plein, bin ich doch - wenn die Stückgröße eine Summe erreicht, die beim Personal Aufmerksamkeit erregt - dem ballistisch geschulten Wurfcroupier ausgeliefert.
    Da ist mir ein Zufallsgenerator - der keine Macken hat - lieber.
    Das Kesselsektor-bezogene Spiel lässt sich tarnen, indem auf Dutzende (z.B. 1. oder 3.Dutzend) oder die 1.Kolonne gesetzt wird, je nachdem, welche Sektoren-Häufung festgestellt wurde. In dem Fall sind dann auch hohe Einsätze möglich, die von den Croupiers nicht misstrauisch verfolgt werden. Die passenden Sektoren sind zum großen Teil in den Drittelchancen enthalten. Beim Onlinespiel mit Zufallsgenerator ist das allerdings nebensächlich.

    Zum Turbomodus: Die Funktion ist meiner Meinung nach besonders brauchbar, um schnelle Permanenzvorläufe mit kleinen Einsätzen zu generieren. Bei den hohen Einsätzen bevorzuge ich selbst den Normalmodus, um kühlen Kopf zu behalten und nicht mit brennenden Reifen zu fahren (im übertragenen Sinne). Wenn es im Pluslauf richtig gut läuft und schon ordentlich Reserve angehäuft wurde, kann auch mal der Turbo eingeschaltet werden, um im Windschatten von Fortuna zu bleiben. Dreht der Trend dann allerdings ins Minus, sollte die Sache entschleunigt oder besser ganz unterbrochen werden.

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