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Thema: Die Macht der Rotation

  1. #1
    croupier ist offline Schlauer Fuchs
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    Standard Die Macht der Rotation

    Nicht nur der Titel meines Beitrages in diesem nicht selten aktuellen Forum hat eine Besonderheit, auch die Art, wie es wieder mal vom Roulette-Profi Koller im Sunset-Casino inszeniert wurde.
    Diesmal zelebrierte Koller sein Spiel an einem Privat-Tisch. Da konnten leider keine Gäste zuschauen.
    Koller berichtete mir ausführlich auch mit Anschauungsmaterial. Er wählte den Privat-Tisch weil seine Methode doch ein bisschen außergewöhnlich war und er damit noch keine Erfahrung hatte.
    Wie immer, hatte ich auch Gelegenheit im Zwiegespräch kritische Fragen zur Methode zu stellen.
    Koller hatte mir auch gesagt, dass sogar sein Schwager einen Tag später diesen Methodenversuch gestartet hat, jedoch insgesamt nicht so ganz erfolgreich war. Vielleicht weil er es nicht so mit der ultimativen Geduld hat.
    Ich schätze mich glücklich, auch im Sinne unserer Casinos-Inside-Forumsmitglieder, dass Koller mich über außergewöhnliche Sessions telefonisch informiert und mir es auch erlaubt, diese Infos hier zu veröffentlichen. Somit kann ich unsere Leser ein bisschen in die professionelle Roulette-Welt schauen lassen.
    Diese Methode wäre für den Zuschauer vielleicht nicht ganz so spannend gewesen, weil sie die spielerische Geduld sehr gefordert hat. Es drängte mich natürlich, hier nachzufragen.
    CROUPIER: Die Session bestand aus kompletten Rotationen und nicht nur einem gesetzten Plein, sondern auch der Tatsache, dass dieses eine gesetzte Plein stets die Nummer 16 war. Warum?
    KOLLER: Dieser Methodenaufbau hat zum Ziel, mir persönlich zu beweisen, dass man mit einem klaren Angriffsplan zum Erfolg kommen kann. Du hattest ja mal "Die unverlierbare Methode" hier im Forum vollmundig angekündigt und dies hat mich vielleicht ein bisschen inspiriert.
    CROUPIER: Ja - zum Teufel - ich habe dies seinerzeit bei Penco verlauten lassen und ich bin darüber auch nicht ganz glücklich, weil ich noch nicht den richtigen Effekt für einen interessanten Artikel habe.
    Ich werde eine solche voreilige Aussage nie mehr machen.
    KOLLER: Ja - dass war ja auch nur ein bisschen ironisch gemeint. Du hättest mich bestimmt diesen Artikel vor Veröffentlichung mal lesen lassen.
    CROUPIER: Jaaaaaa! Dass hätte ich und werde es auch bestimmt tun, wenn ich ihn fertig habe!
    KOLLER: Ich möchte Dich damit auch nicht nerven, aber es hat eben halt ein bisschen gepasst.
    Dass ich die Zahl 16 genommen habe, hatte keinen besonderen Hintergrund. Ich hätte auch eine beliebige Zahl von 0 bis 36 nehmen können. Wichtig ist nur bei dieser Methode, dass es immer die gleiche Nummer ist. Die Gründe dafür bleiben aber mein Profi-Geheimnis.
    Ich weis, dass Du ein knallharter Journalist bist und da muss man schon höllisch aufpassen, dass man nicht alle Geheimnisse ausplaudert.
    Es gibt ein schönes Zitat von einem der besten Roulette-Ballistiker, dass da lautet:
    "Es gibt nur eine bestimmte Menge Geld, die man in einem Casino "straffrei" wegnehmen kann"!
    CROUPIER: Ja - ich habe dies schon mal wo gelesen.
    KOLLER: Die Methode hat, in sich geschlossene Rotationen und hat den Vorteil, dass man nicht in Zeitnöte kommt. Man kann sich ein Gewinnziel setzen und wenn man sich über den Verlauf der Session im klarem ist, darüber hinaus noch ein, nicht zu knappes Session-Kapital besitzt, die Verlustgrenze individuell gestalten.
    Gerade bei dieser Session wurde mein operatives Spiel-Kapital gefordert.
    Croupier: Was mich bei dieser Session besonders verblüfft ist die Tatsache, dass Du insgesamt siebzehn Rotationen gespielt hast und davon nur vier Rotationen gewonnen hast.
    KOLLER: Dass stimmt! Ein bisschen problematisch wird es dann aber auch, wenn man die Rotation so spielt, dass nur der Coup 37 die Gesamtpartie beenden kann. Ich wollte hier nix flexibles machen,
    weil der Weg die Spielentscheidung bringen soll. Somit habe ich auch den einen oder anderen Überraschungsausgang der Session.
    Croupier: Dass Spiel auf nur ein Plein, erfordert aber noch mehr Geduld.
    KOLLER: Natürlich! Wir Profis müssen uns ja auch spielerisch etwas von den Freizeitspielern unterscheiden.
    Croupier: Bei dieser Session mussten aber über 600 Coups gespielt werden.
    KOLLER: Ja - und erst die letzte Session hat mir den Gewinn gebracht.
    Wenn man diese langen Strecken spielt und es fallen nahezu alle Nummern doppelt und mehrfach, nur die Zahl die man gesetzt hat, fällt nur einmal oder überhaupt nicht, dann kommen einem unweigerlich die Gedanken, ob hier nicht der Zufallsgenerator die Wahrscheinlichkeiten etwas streckt.
    CROUPIER: Dass glaube ich und die Gedanken haben ja bei der langen Spielstrecke sehr viel Zeit, sich so richtig zu entfalten. Gerade bei dreizehn Rotationen ohne Gewinn, würde doch so mancher Amateur dass Handtuch werfen und die Schuld einem "gesteuerten Generator" ins Paket stecken.
    KOLLER: Klar! Aber - was sagt man dann, wenn auf einmal sich die Treffer häufen und es am Ende doch noch ein sattes Plus gibt? Dies muss doch dann der Zufallsgenerator auch gesteuert haben.
    Also gehen wir lieber von der spielerischen Geschicklichkeit des Akteurs aus und sagen noch - wie kann es denn sein, dass ein -" zu Gunsten des Casinos gesteuerter Zufallsgenerator" so einen satten Gewinn für den Spieler zulässt?
    Gerade die langen Spielstrecken wo sich die Häufigkeiten der einzelnen Pleins wieder annähern - vergrößern dass Spannungsfeld, wenn man nur ein Plein setzt.
    Croupier: Diesmal hast Du ja keine Fans gehabt, die Deinem Spiel gefolgt sind.
    KOLLER: Ja - aber daran war mir auch gelegen, denn die Fans schauen ja auch nicht nur von außen zu,
    sondern haben auch während des Spiels, Fragen. Bei dreizehn verlorenen Rotationen stört mich die Mücke an der Wand, aber die stellt mir zum Glück keine unqualifizierten Fragen. Eine neue Spiel-Idee möchte ich gerne unter Ausschluss der Öffentlichkeit spielen, zumal ich meinen Schwager noch in diese Methode rein gequatscht habe. Der wollte erst nicht, als ich aber trotz der spielerischen Widrigkeiten den schönen Gewinn präsentieren konnte, ging er am Tag darauf ans Werk.
    CROUPIER: Hat der immer noch keinen eigenen PC?
    KOLLER: Natürlich hat er einen PC, aber da möchte er keine Casinospiele machen, zumal er die Buchhaltung meiner Schwester drauf macht und er ja nicht im Internet-Casino agieren wollte. Wie Du ja weist, war er nicht so erfolgreich. Jedoch hat er auch nicht ganz genau die Session gespielt und dann aus Zorn nicht sehr sinnvoll drauf gestellt. Ich fürchte, er lässt sich diesbezüglich von mir nicht mehr zu so einer Sache überreden. Es tut mir ein bisschen Leid und ich werde ihm - damit der Haussegen wieder gerade ist, finanziell etwas rüberschieben.
    CROUPIER: WOW - Dass ist aber großzügig von Dir.
    KOLLER: Ich habe schon ein bisschen Schuldgefühle, weil ich weis, dass er vom klassischen Roulette nicht begeistert ist und er hat auch - alles Betrug - alles Gauner - rumgeschrien.
    CROUPIER: So heftig?
    KOLLER: Ja - noch schlimmer - er ist halt kein klassischer Roulettist und ich weis dass. Er will sehen, was kommen könnte und dann erst setzen. Wenn dies nicht geht, ist er ruck zuck aus dem Casino wieder draußen. Ich werde ihn nicht mehr für solche Aktionen ansprechen. Ich kann ihn ja auch verstehen. Der Satz aufs Table ohne zu wissen was kommt, versetzt ihn in ein gewaltiges Unbehagen. Am Live-Set ist er halt zu Hause. So Dinge, wie ich sie im klassischen Roulette mache, will mein Schwager eigentlich nicht. Er spielt ja sonst seine Sektoren im Internet nicht schlecht und auch manchmal erfolgreicher als ich.
    Aber wenn er Geld verliert mit einer Methode, die ich ihm quasi aufgeschwätzt habe, redet er Tage lang nicht mit mir. Sonst ist er ein Typ, auf den man bauen kann, deswegen werde ich ihm auch einen Teil des Verlustes ersetzen, schon meiner Schwester zu liebe, denn die muss dann auch darunter leiden.
    Croupier: Ich habe ihn schon im Sunset-Casino spielen sehen. Da meint man nicht, er wäre nicht vom Fach.
    KOLLER: Vom Fach ist er natürlich! Es muss aber seinem physikalischen Spiel etwas ähneln. Eine einzige Nummer stundenlang kloppen und eine Rotation nach der anderen nix treffen oder gewinnen, dass kann er nicht ab. Geduld hat er in diesem Spiel so gut wie keine.
    Aber wenn er von mir Kohle sieht, dann strahlt er wieder, zumal er - wie meine Lebensgefährtin sagte - sich das Spiel-Protokoll von meiner Session schon angesehen hat. Er lies offenbar verlauten, dass es doch keine Gauner und Betrüger seien, sonst hätte ich ja auch nix gewonnen.
    CROUPIER: Man muss die Akteure halt immer nehmen, wie sie sind.
    Wird man von Dir eine solche Session auch mal an einem öffentlichen Tisch sehen können?
    KOLLER: Ja natürlich - schon meiner Fans wegen. Aber zum Auftakt wollte ich mit meiner Idee mal ganz alleine sein. Wenn man von dem Fauxpas mit meinem Schwager mal absieht.
    CROUPIER: Würdest Du die Methode für kompatibel bezeichnen?
    KOLLER: Ja - eigentlich schon. Man muss sich aber - wenn man es professionell spielen will - dem Diktat: Macht der Rotation unterwerfen, weil man dann meistens mehr Gewinn macht, als man sich zum Ziel gesetzt hat.
    CROUPIER: Deshalb habe ich diese Erkenntnis auch zum Titel meines Beitrages gemacht.
    Dann will ich mal hoffen, dass Deine Sessions mit dieser neuen Methode weiterhin erfolgreich sind - sich die Wogen mit Deinem Schwager wieder glätten - und unsere Leser von meinem Artikel etwas inspiriert sind. Vielen Dank für Deine offen Kommentare und die Bereitschaft Rede und Antwort zu stehen.

    gezeichnet:
    Der Croupier

  2. #2
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    Hallo Croupier!

    Schöner Artikel! Ich habe es auch schon gesehen, wenn Koller dass eine Plein heraus fordert.
    Der Seitenhieb an Dich mit der "Unverlierbaren Methode" war natürlich ironisch gemeint.
    Aber Du siehst, Dein Stellenwert in diesem Forum ist bedeutend und ich bin mir sicher, dass Dich
    da noch mehrere beim Wort nehmen würden, die haben nur nicht den Mut, es zu sagen.
    Im Grunde hast Du ja schon einige Methoden-Kommentare von den Koller-Sessions fachlich so
    ausgeschmückt, dass man als aufmerksamer Betrachter, was draus lernen konnte.
    "Die Macht der Rotation" - der Titel gefällt mir, denn er hat auch einen Wertgehalt, wenn man als
    Mann vom Fach weis, was damit gemeint ist. Hier spielt der Akteur nämlich den Weg und nicht die Zahl.
    Die Macht der Rotation hat aber auch den Hintergrund, dass diese Methode eine enorme Hebelwirkung
    besitzt, sonst wäre es nicht möglich, dass man bei so einem "geringen" Rotationserfolg ein Plus erzielt.
    Vor allen Dingen widerlegt Koller mit dieser Spiel-Methode erneut dass Vorurteil, es würde nur die Bank gewinnen.
    Natürlich weis der Koller auch, dass man genau diese Methode nur im klassischen Roulette erfolgreich anwenden kann, denn im physikalischen Bereich wäre dass Spiel auf nur ein Plein, nicht nur eine außergewöhnliche Geduldsprobe, sondern auch ein sträfliches liegen lassen der Gewinn-Chancen.
    Die kleinste Angriffsbreite bei dieser Methode ist und bleibt der Sektor Z1/1.
    Wenn man sich überlegt, wie nah man bei dem Spiel von Koller an der Perfektion im Roulette-Bereich ist.
    Man muss nur noch die Zahl finden, die auch im Rahmen der Rotation trifft und man hat Deine "Unverlierbare Methode"!

    In diesem Sinne: " Auf die Gewinne fertig los"!

    Schöne Grüße sagt Penco!

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