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Thema: Kollers Restanten-Gewaltakt

  1. #1
    croupier ist offline Schlauer Fuchs
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    Standard Kollers Restanten-Gewaltakt

    Die Gäste vom Sunset-Casino konnten gestern eine Roulette-Session der besonderen Art erleben.
    Ich persönlich wollte nur mal ins Casino schauen. Mein Blick auf die Gästeliste vernahm mit Freuden, dass auch Roulette-Profi Koller offenbar ein bisschen Geld verdienen wollte.
    Da er sich an einen Tisch mit kleinem Setz-Limit platziert hatte, konnte dies kein großer persönlicher Auftrag für ihn sein. Aber - erstens kommt es anders - zweitens als man denkt!

    Da mich dass Spiel von Koller eigentlich immer interessiert, blieb ich als Zaungast am Tisch, obwohl er eine Zeit lang nur jeweils einen 20 Cent-Jeton auf Schwarz und Rot setzte. Diese nutzlose Spielerei kann nur einen Grund haben, dass Koller auf einen bestimmten Einsatz-Impuls wartet. Ich notierte mir seinen Kontostand, damit ich - wenn dass Spiel beginnt - mitschreiben konnte, welche Zielrichtung seine Angriffe haben.
    Als er mit den Sätzen begann, wusste ich sofort: Er hat es auf die Restanten abgesehen.
    Mein erster Artikel, den ich im Casino-Inside über Koller schrieb, hatte den Titel " Wer die Toten reitet" und ich war seinerzeit überrascht und dachte, dies ist so nicht zu überbieten.
    Weit gefehlt! Koller spielte diesmal eine unterschiedliche Bandbreite von zwei bis fünf Pleins pro Coup und mit einer außergewöhnlichen Progression, die ich so von ihm noch nicht gesehen hatte.
    Was mich außerdem überraschte, war die Tatsache, dass er diesen Angriff an einem Tisch mit kleinem Setz-Limit absolvierte und seine Sätze nicht mit 20 Cent, sondern mit einem Euro begann und auch so progressierte.
    Mir war klar - egal wie die Session aus geht, ich werde nachher mit ihm telefonieren, denn es gab Fragen über Fragen. Während des Spiels würde ich ihm keine technischen Fragen stellen.

    Der Spieltisch war zeitweise komplett besetzt und die Tisch-Nachbarn pflasterten ihre Chips, dass es eine Farbenpracht war. Koller musste da höllisch aufpassen, dass er keinen Setzfehler begeht.
    Da er keine unterschiedliche Plein-Progression spielte, war es nicht ganz so problemtisch. Doch es verwunderte mich doch sehr, dass er diese Session mit einem fünffachen Auftakt-Satz und einer - wie ich dann während des Spiels vernahm - Endlos-Progression - also Tod oder Leben - erfolgreich - so durchbringen wollte.
    Das Spiel von Koller verriet auch keine klare Zielrichtung was Gewinn- oder Verlust-Limit erahnen könnte.
    Aufgrund der Tatsache, dass die Tisch-Vorlaufzeit auf 45 sec. stand und die Tisch-Nachbarn meistens so mit dem Pflastern ihrer Jetons beschäftigt waren, konnte man als Betrachter nicht von schnellen Sätzen ausgehen. Obwohl Koller insgesamt etwas mehr als 240 Coups spielte, musste er ganze drei Stunden am Stück ackern, bis er zum Schluss ganze 33 Gewinnstücke sein Eigen nennen durfte.
    Dieses Ergebnis ist an sich - auch bei drei Stunden Spielzeit - nicht so tragisch, aber die zwischenzeitlichen Gesamt-Minusstände waren nicht nur ruinös, sondern auch - was dass Nervenkostüm und die Geduld anbelangt - eine unglaubliche Herausforderung, der sich Koller hier unterzog.
    Die Restanten, die sich natürlich bei dieser langen Spielzeit selbst wiederholen und auch eine enorme Gefahr für den Endsaldo darstellen, forderten zwischenzeitlich ein Granaten-Minus von mehr als 1200 Stücken. Erschwerend und auch vielleicht persönlich frustrierend kam hinzu, dass die Entscheidung, diese Super-Session ausgerechnet und mit verhältnismäßig hohen Einsätzen, an einem kleinen Limit-Tisch zu vollziehen, nicht gerade die beste Idee eines Profis war.
    Aber Koller kämpfte am Spieltisch, wie er vielleicht sonst nur auf der Drücker-Bank kämpft.

    Auch wünschten ihm einige bisherigen Mitstreiter am Tisch viel Glück und er schaffte es!

    Es kam - wie es in den knallhart durchgezogenen Restanten-Partien eigentlich kommen muss.
    Es sei denn - man hat seine Spielplattform nicht vorher akribisch ausgewählt und man spielt in einem Casino, wo der Wahlspruch: "Verlierer Willkommen - Gewinner Nein Danke" - wenn auch verschlüsselt - in den AGB`s steht - dann bekommt man so ein Minus - auch auf den Restanten - nicht mehr ins Plus.

    33 Gewinn-Stücke standen letztlich zu Buche und Koller beendete sofort diese Partie.
    Sicherlich gibt es bei einem so großen Zwischen-Minus nicht mehr viele Gewinn-Ziele, denn die Aufholjagd ist ja schon - wenn es erfolgreich ist - der Gewinn.
    Diese spieltechnische Aussagekraft findet man tatsächlich nur bei einem Profi wie Koller.

    Ich wollte natürlich von ihm mehr wissen, denn ich hatte Fragen über Fragen.
    Da wir inzwischen Freunde geworden sind, rief ich ihn privat an und lies mir erklären, warum er sich so am Roulette-Tisch ausgepowert hat.

    Nachfolgend dass kleine Interview:

    Croupier: Hallo mein guter Koller! Du hast ja schon am Spieltisch mitbekommen, dass ich zu den begeisterten Zuschauern Deiner gewaltigen Restanten-Session im Sunset-Casino gehörte.
    Dein Spiel im allgemeinen und die dafür ausgewählte Spiel-Plattform im besonderen, wirft Fragen über Fragen auf. Natürlich war Dein Spiel wieder etwas besonderes, aber der fachlich kritische Betrachter -
    wozu ich mich durchaus zählen möchte - kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Du bei der Auswahl eines kleinen Limit-Spieltisches sicher eine solch große Session nicht spielen wolltest.

    Koller: Hallo Croupier - ich grüße Dich recht herzlich und freue mich, dass Du wieder dabei warst und auch einmal miterleben konntest, dass ein Profi wie ich, nicht immer die besten Grundsatzentscheidungen trifft.
    Ich mache z.Zt. öfters ein besonderes Restantenspiel, wo ich mir eine bestimmte Vorlaufzeit aussuche, um dann mit knallharten Restanten - die höchste Spannung versprechen - zum Erfolg zu kommen.
    Diese Methode hat eine - von mir durchdachte Progression - die bis zum Spielende nur steigt nicht fällt.
    Als ich an den Spieltisch kam, waren nur noch ein paar Zahlen offen, die dann nicht zum Auftaktspiel gehören. Deshalb habe ich dies dummerweise nicht ganz zu Ende gedacht. Man kann dies natürlich auch an einem kleinen Limit-Spieltisch spielen nur muss man dann mit 20 Cent-Jeton beginnen und die Progi auch nur mit 20 Cent-Jetons erhöhen. Ich hatte nicht mehr dran gedacht, dass man an einem solchen Tisch nur zehn Stufen mit einem Euro steigern kann. Die letzte Aufnahme musste ich mit der höchsten Stufe spielen. Zum Glück kam der Treffer gleich. Wenn sich dies noch so wie dass gesamte Spiel hingezogen hätte, wäre eine Steigerung nur über doppeltes Cheval möglich gewesen, was mich noch mehr in Rage gebracht hätte. Die Rage kommt dann meistens durch persönliche Fehler zustande.

    Croupier: Du hast mit Deinem Statement schon einige meiner Fragen beantwortet. Was mich aber doch interessiert ist, dass Du offenbar gerne mit Restanten spielst. Warum?

    Koller: Es gibt im klassischen Roulette eigentlich kein Spiel was während der Session so viel Spannung erzeugt, wie dass Spiel auf die Restanten. Natürlich sind dies die Ausbleiber und können sich auch so unangenehm herausputzen, wie es in dieser Session passiert ist. Wenn dass Session-Kapital und die Gewinnerwartung stimmig sind, dann kann man, da die steigende Progression alle 24 Coups eine gewaltige Hebelwirkung besitzt, eine Partie zum Erfolg führen.
    Dies konnte der etwas geschulte Zuschauer schnell merken. Wenn die Treffer beim Restantenspiel auch quälend lang auseinander liegen können, sind sie in der Treffer-Häufigkeit - wie bei mir gestern - eine erlösende Wohltat. Nur muss die Gewinnerwartung bei dieser Art - Roulette spielen zu wollen - einen flexiblen Endpunkt haben. Wenn der Akteur hier auf bestimmten Gewinnsummen beharrt, wird er - einen so hohen Minusstand - wie ich ihn gestern hatte - nicht mehr drehen können.
    Ich habe der Methode - zum einen - bestimmte Setz-Wege gegeben - zum anderen - nicht nur einen flexiblen Ausstiegspunkt festgeschrieben. Man muss dabei auch an die "Killer-Permanenz" denken. Daher mein Wechselbad zwischen den unterschiedlichen Pleins. Mal 3 Pleins oder mehr. Somit beiße ich mich nicht an einer Zahl fest, die sich zum Ziel gesetzt hat, 500 mal nicht zu erscheinen. Da ich gestern meinen Weg nicht einhalten konnte, weil die Treffer doch sehr viel Coup-Spanne hatten, war schon sehr früh klar, es könnte auch ein Partie-Ende mit EVEN geben. Ich hatte dies bisher nur einmal und musste dafür sogar 360 Coups spielen. Diese Session ging zeitlich - da ich sie Privat spielte - natürlich schneller über die Bühne.
    Auch habe ich diese Methode schon mit dem Turbo gespielt. Man sollte nicht glauben, dies wäre schon an sich schneller. Dass ist ein Trugschluss, denn die Turbo-Permanenz ist mit der normalen Permanenz nicht zu vergleichen. Ich mache da aber schon einige Versuche mit einer mir eigenen Kombination.

    Croupier: Dass ist ja spannender als ich mir von den "toten Zahlen" je hätte vorstellen können.

    Koller: Wie ich schon sagte, die Restanten haben eine eigene Spannung, wenn man die Sache nicht zu lange spielt. Ich habe schon Kollegen gesehen, die haben z.B. die letzten 12 gespielt. Dass ist eine gute Idee - aber Vorsicht - wenn der Weg nicht eingeplant ist und man bis zum Ende alle Pleins auch einmal sehen möchte, wird es nicht selten passieren, dass auch ein gewaltiges Kapital nicht ausreicht
    um ins Plus zu kommen, weil man den Weg vergessen hat.
    Wenn dies so einfach wäre, hätten die Casinos schon ihre Regeln geändert.

    Ich habe ja in einem Deiner Artikel gelesen, du möchtest den Casino-Inside-Lesern "Die unverlierbare Methode" präsentieren. Was immer darunter zu verstehen ist, ich bin mal gespannt.

    Croupier: Ja - dieser Artikel soll dem Casino-Inside-Leser dass erfolgreiche Roulette-Spiel in einem Gesamt-Paket dargestellt werden. So ein bisschen wie eine Geschäfts-Idee. Natürlich werden dafür nur absolut klare Personen in Frage kommen, die beim Roulette spielen nicht nur von der Leidenschaft getrieben sind, sondern in erster Linie vom Verstand. Gewinnen wollen sie ALLE, aber der mathematische Auszahlungsvorteil des Casinos muss überlistet werden. Es ist ein bisschen so wie bei einem Unternehmen. Der Unternehmer hat eine Handelsspanne. Mit der muss er so kalkulieren, dass beim Geschäft für ihn etwas hängen bleibt und er seinen Kunden davon überzeugen kann, bei ihm zu kaufen. Und die erfolgreiche Kauf-Überzeugung beim Kunden ist genauso wie die persönliche Geschicklichkeit der Akteurs am Roulette-Tisch in dem er die Handelsspanne des Casinos zu seinen Gunsten situationsbedingt ausnutzt. Dass geht natürlich nicht immer, aber auch der Unternehmer wird nicht immer den Zuschlag bekommen.

    Diese Art möchte ich auf das Roulette-Spiel transponieren. Ich weis - es ist verrückt.

    Koller: Gar keine schlechte Idee, vielleicht kann man dann mal den "Jammerlappen", die ihre eigenen Unzulänglichkeiten am Roulette-Tisch immer der virtuellen Software des Casinos zuschieben wollen.

    Croupier: Jetzt war mir erst mal dieser Artikel wichtig, zumal Dein Spiel doch einige Zaungäste hatte und Dein Auftritt wieder einmal gezeigt hat, dass man dem Glück auch eine durchdachte Agitationsgrundlage mitgeben muss, um letztlich zu gewinnen.
    Ich danke Dir recht herzlich für Deine ausführlichen Antworten auf meine Fragen und wünsche viel Glück!

    Koller: Vielen Dank auch Dir für das informative und fachlich interessante Telefonat.

    Ja - liebe Casino-Inside-Leser - er gibt mir immer bereitwillig Antwort, weil ich ihn als Profi und als wunderbarer Mensch, sehr schätze und ihm auch keine Fragen stelle, die seine Privatsphäre Übergebühr tangieren würden.
    Ich hatte dass Glück dieses große Spiel von Koller Live miterleben zu können, wo er wieder einmal gezeigt und in meinem Artikel kommentiert hat, dass gewinnen am Roulette-Tisch nicht unmöglich ist aber auch schon mal zu einem Gewaltakt werden kann.

    gezeichnet:
    Der Croupier
    Geändert von croupier (07.06.2013 um 20:31 Uhr)

  2. #2
    Penco ist offline Schlauer Fuchs
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    Hallo Croupier!

    Sehr schön Dein Artikel! Leider habe ich diese Session von Koller nicht sehen können. Aber, da
    ich nahezu jeden Tag (schon wegen der Freispiele) mal ins Sunset-Casino reinschaue, konnte ich diese
    Art zu spielen, von Koller schon früher mal verfolgen. Diese Methode macht aber dem Roulette-Profi nicht immer so viel Probleme, wie es in Deinem Artikel kommentiert ist.
    Ich habe schon Aufnahmen mit diesen Restanten vom ihm gesehen, da war er in 80 bis 120 Coups durch.
    Auch der kleine Limit-Tisch war nicht zum ersten mal seine Spiel-Plattform. Vermutlich kam er ins grübeln, als sich der Erfolg, nicht wie gewohnt einstellte und er doch alle Progressions-Register ziehen musste.

    Koller ist nicht der Profi, der mit impertinenter Arroganz durchs Casino geht, sondern er ist auch oft am kleinen Limit-Tisch zu sehen. Warum ich dass so genau weis? Ich hatte auch mal dass Vergnügen, einer
    Profi-Session von ihm zuschauen zu können. Zwar war dies sicher nicht so spannend wie dieses
    Restantenspiel, aber es hatte auch ein bisschen Zündstoff. Er spielte nur auf eine Nummer, aber mit
    5er Jetons. Da er sich wieder mal an einen kleinen Limit-Tisch eingeloggt hatte - (aus Versehen?) und
    nicht gleich traf, war nach zwei Progressions-Stufen Schicht und er musste die Nummer mit Cheval-Sätzen ausgleichen. Zu allem Übel, zündete auch dieser Angriff nicht und er baute die Progression mit "großen Jeton-Türmen" aufs Carrè weiter, bis er dann doch zu einem Treffer gelangte.
    Die Tisch-Nachbarn waren eigentlich nervöser als Koller. So ein "Wolkenkratzer-Jeton-Turm" macht halt
    was her und alle am Tisch sind gespannt und fiebern, wie es wohl ausgeht.
    Dem erlösenden Treffer folgte dann auch noch ein gehaltvoller Auszahlungs-Turm, den man an einem
    Tisch mit kleinem Setz-Limit nicht alle Tage sieht.

    Dies wollte ich nur erwähnen, weil Koller von einer nicht so gelungenen Grundsatzentscheidung sprach.
    Die Roulette-Profis sind halt auch nur Menschen und der kommunikative Profi, wie es Koller nun mal -
    wahrscheinlich auch gerne - ist, kann auch nicht über seinen Schatten springen. Gott sei Dank!!!

    In diesem Sinne wünsche ich am Roulette-Tisch, immer eine glückliche Satzentscheidung!

    Schöne Grüße sagt Penco!

  3. #3
    croupier ist offline Schlauer Fuchs
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    Hallo Penco!

    Da hast Du offenbar auch ein Auge auf die Spiel-Session von Koller.
    Vermutlich bist Du öfters im Sunset-Casino als ich und kennst die Tischgewohnheiten
    von Koller besser.
    Ja - arrogant ist er tatsächlich nicht, sonst hätte er auch dass Interview mit HELEN nicht
    gemacht.
    Die Sache mit den Jeton-Türmen überrascht mich aber schon. Was er sich dabei wohl gedacht hat?
    Mit 5er Jetons an einem kleinen Limit-Tisch, dass ist ja schon ein bisschen sträflicher Leichtsinn!
    Gut - dass Du es hier gepostet hast. Ich werde ihn mal darauf ansprechen. Vielleicht war er ja so von der Treffsicherheit seines Satzes überzeugt? Nein dass kann eigentlich nicht sein - denn - virtuell und keine ballistische Info, wo die Kugel einschlagen müsste?
    Ich gebe zu - Dein Beitrag hat mich ein bisschen verwundert. Was hätte er nur gemacht, wenn der Treffer, hätte länger auf sich warten lassen. Denn irgendwann geht da nix mehr und der komplette Angriff ist beim Teufel.
    Da sieht man wieder mal, dass auch die Profis nicht immer perfekt sind.
    In den meisten Internet-Casinos sieht man - aufgrund der totalen Anonymität - ohnehin keinen Mitspieler und bei der Boss-Media-Gruppe - wo man wenigstens einen gewissen Tischbereich kommunikativ gelassen hat - muss man schon genau hinsehen, wenn man einen Profi entdecken will.

    Dein Beitrag ist für mich ein schöner Aufhänger, meinem Roulette-Freund Koller mal hierzu ein paar kritische Fragen zu stellen. Ich darf dass!!!
    Wenn die Antwort von Koller für die Öffentlichkeit ist, werde ich sie hier reinstellen.

    Gruß
    Croupier

  4. #4
    Penco ist offline Schlauer Fuchs
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    Hallo Croupier!

    Da bin ich mal gespannt, was Koller auf Deine kritische Fragen antwortet.
    Koller spielt öfters an den kleinen Limit-Tischen. Er spielt ja nicht immer die gleiche Methode.
    Meistens aber sein Spiel mit einem Satz, nur auf ein Plein. Die Session die Du in Deinem
    Beitrag kommentiert hast, war vermutlich ein kleiner Denkfehler, der dem Koller erst während des
    Spiels aufgefallen ist. Da es ein Spiel auf die Restanten war, hatte er einen langen Vorlauf und
    bis es ihm auffiel, dass er an einem kleinen Limit-Tisch sitzt, dachte er - ich probiere es mal.

    Die Sache mit den 5er-Jetons ist schon interessanter zu hinterfragen, denn dort war ja wirklich kein
    Spielraum für großes Satzvolumen. Aber wenn ich mich recht erinnere, habe ich so eine Nummer,
    schon einmal - spät abends - von Koller gesehen.
    Vielleicht nimmt er diese späten Angriffe auch nicht ganz so ernst und amüsiert sich ein bisschen,
    wie die Tisch-Nachbarn satztechnisch auf sein Spiel reagieren.
    Da ist er bestimmt froh, dass es ein Autoplay gibt, sonst müsste er stets seine Nummer suchen, denn
    wenn die Sitzplätze besetzt sind, kann man nur schwerlich eine einzelne Nummer auf dem Table in dem Jeton-Meer finden.

    Ich persönlich spiele grundsätzlich nur an einem Privat-Tisch. Wenn ich schon in einem virtuellen Casino
    mein Spiel mache, möchte ich dieses Privileg, dass der Gast in einem Internet-Casino hat, auch voll
    und ganz auskosten. Da man ja 5400 Sec. Zeit hat, einen Satz zu tätigen, kann man gleichzeitig noch
    ein Spielchen am Pokertisch machen, ohne etwas zu verpassen.
    Ganz wichtig ist für mich, dass ich keine Rücksicht auf meine Tisch-Nachbarn nehmen muss, ob die, die
    Kugel starten oder nicht. Auch die Turbo-Funktion, die in meinem Spiel nicht selten zum Ausdruck kommt,
    ist manchmal für den Erfolg von Nöten.

    Koller sieht man immer wieder mal an einem Privat-Tisch eingeloggt. Ich nehme mal an, dass es
    da auch in erster Linie um die Turbo-Funktion geht. Koller hatte dies ja schon in seinem Interview mit HELEN angesprochen. Es stimmt auch, die Turbo-Funktion hat eine etwas andere Permanenz, die man
    aber nur im Spiel auf die Pleins erkennen kann. Wenn jemand Einfache-Chancen oder Dutzende und
    Kolonnen spielt, hat es nur den einen Vorteil, dass der Weg der Coups kürzer ist.
    Ein fruchtbringendes Lesen der Permanenz-Folge, hat bei diesen Chancen keinen Sinn.
    Um hier wirklich ein Blickfeld für die Permanenz-Beurteilung zu bekommen, muss der Spieler schon mal
    1000 Coups am Stück spielen. Am Privat-Tisch kein Problem, da man ja genügend Pausen einlegen kann, ohne vom Tisch eliminiert zu werden.

    Ich bin mal gespannt, ob Dir Koller ein paar interessante Erklärungen für sein Verhalten gibt und Du
    es auch hier reinstellen kannst.

    Schöne Grüße sagt Penco!
    Geändert von Penco (26.06.2013 um 16:46 Uhr) Grund: Druckfehler

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