Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 12
Like Tree11Likes

Thema: Roulette: Progressieren - Ja oder Nein

  1. #1
    croupier ist offline Schlauer Fuchs
    Registriert seit
    22.11.2009
    Beiträge
    47
    Blog-Einträge
    1
    Renommee-Modifikator
    2788

    Standard Roulette: Progressieren - Ja oder Nein

    Der Titel dieses Artikels ist bei den Roulette-Spielern immer ein Grund zur Diskussion.
    Die Roulette-Mathematiker, die diesem wunderbaren Spiel auch Gewinn-Chancen, in Form von persönlicher Geschicklichkeit einräumen, werden bei der Frage; mit oder ohne Progression? - einen gewissen Spielraum zulassen.
    Nicht selten scheitern aber auch solche Diskussionen, weil man sich, über schematische Endlösungen der Roulette-Analysen nicht einigen kann.
    Da werden große Permanenzstrecken auf "Herz und Nieren" geprüft, obwohl man niemals in der Lage wäre, eine solche Aufgabe am Roulette-Tisch praktisch zu spielen.
    In den meisten Fällen werden auch noch Permanenz-Blöcke von Real- und virtuellen Casinos in einen Analyse-Topf geworfen, weil man grundsätzlich davon ausgeht, dass sich auf lange Sicht alles wieder ausgleicht und somit dass Roulettespiel keine Chance zum gewinnen läßt.
    Auch kann man in "schlauen Roulette-Büchern" immer wieder lesen, dass Ultimativ nichts zu machen ist.
    So nach dem Motto: Wenn man gegen die Bank spielt - gewinnt die Bank und wenn man mit der Bank spielt verliert der Spieler. Da kann man nie falsch liegen.

    Trotzdem gibt es immer wieder Akteure und besonders die Profis, die erfolgreich sind.
    Wenn man die Möglichkeit hat, hinter die Kulissen zu schauen, in dem man z.B. einen Profi kennt, der bereit ist, auf fachlich seriöser Ebene zu diskutieren (es gibt wenige davon), dann wird man erkennen, dass die Bank auch Pech hat und die Profis genau diese Situation gewinnbringend ausnutzen.
    Wie schon in einigen meiner Artikel im Casino-Inside erwähnt, ist es sehr wichtig, dass man auch hier immer wieder Casino Real und Casino Virtuell voneinander trennt.

    Progression Ja oder Nein bezieht sich diesmal in diesem Artikel (fast) nur auf die Casino-Plattform Virtuell.
    Dass hat in der Diskussion klassisches oder physikalisches Roulette aus meiner Sicht, klare Vorgaben und dass Angriffsvolumen spielt dabei auch eine Rolle.
    Im klassischen Roulettespiel findet man häufig den Akteur, der sich von seinem Bauchgefühl leiten läßt.
    Diese Spieler werden in einem virtuellen Casino ihr Spiel besser in Szene setzen können, weil alles nicht nur, viel viel schneller geht, sondern auch erheblich besser zu händeln ist. Dabei meine ich nicht nur die Tatsache, dass man mit einem Klick, seinen kompletten Satz wiederholt, sondern, dass man sich am individuellen Tischangebot genügend Zeit lassen kann, seine Sätze zu modifizieren oder die persönliche Strategie noch einmal optimiert.
    In einem Real-Casino wird die Tisch-Situation zeitweise so hektisch, dass es schon zu unliebsamen und stressigen Zusammenstößen kommen kann.
    Die User vom Casino-Inside wissen, dass ein Spiel in einem Real-Casino nur eine sinnvolle Grundlage besitzt. Und die heißt: Angriff nur physikalisch.

    Also möchte ich auch diesen Artikel mit seiner Thematik nur auf einer virtuellen Plattform verstanden wissen.
    Dass soll natürlich nicht heißen, dass man in einem Real-Casino nicht progressieren kann. Es soll aber deutlich machen, dass die Umsetzung eines persönlichen Angriffsplan mit progressiv technischen Spannungsmomenten nur in einem virtuellen Casino in Ruhe und Gelassenheit zum Erfolg zu führen ist.
    Dafür gibt es - und ich sage es aus Überzeugung immer wieder - wenn man seine Angriffe auf die Spiel-Variante French-Roulette ausgerichtet hat - keine besseren Casinos, als die, von der Boss-Media-Gruppe.
    Das French-Roulette-Profi-Menü läßt alle technischen Feinheiten, mit oder ohne Progression, schnell und bestens platzieren.
    Warum immer Boss-Media? Weil ich bei den "Anderen" gerade in dieser Kategorie keine professionell durchdachten Setzmöglichkeiten installiert sehe. Es gibt sogar Software-Anbieter, wo dass klassische French-Roulette nicht einmal zwei Drehrichtungen hat. Diese Tatsache beweist mir, dass diese Anbieter nicht nur - offenbar keine Ahnung haben - sondern, es ihnen vielleicht auch sonst wo vorbei geht, wie ein passionierter Roulettespieler darüber denkt.

    Was wird der kritische User vom Casino-Inside - der alle meine Artikel gelesen hat - sagen: Der Croupier holt wieder gewaltig aus, bis er dem Titel des Artikels gerecht wird. Stimmt!!! Aber ich möchte, liebe Freunde, auch den Leser, der sich meine Artikel noch nicht alle zu Gemüte geführt hat, umfassend informieren, damit er auch die Zusammenhänge meiner Überlegungen aktuell nachvollziehen kann.
    Ich möchte in diesem Artikel auch nicht die einzelnen Progressionen auflisten und im Detail ihre Funktion kommentieren. Da soll sich jeder in der Roulette-Literatur, die für seine spielerische Mentalität geeignete
    Progressionsvariante aussuchen. Ich möchte die Progressionsvarianten nur salopp in zwei Arten unterteilen.
    Progression im Verlust- oder Gewinnfall und natürlich in seiner Intensität und Kapitalstärke.

    Die grundsätzliche Frage, ob eine Progression überhaupt sinnvoll ist oder ob man nicht lieber nur ein absolut reines Masse-ègale-Spiel vorziehen sollte, beantwortet wohl stets die persönliche Kapitaldecke, die der Spieler, sowohl am Spieltisch als auch insgesamt zur Verfügung hat.
    Und genau da fällt mir immer auf, dass der Gelegenheits- oder Unterhaltungsspieler mit einer Summe X an den Tisch geht und dann mit der Mentalität Y am Tisch seine Sätze platziert. Eine Strategie ist nicht zu erkennen und der Bauch dirigiert. Auch fällt mir immer wieder auf, in wieviel Zeitnot sich die Akteure am Spieltisch bringen, um auch noch die letzte Bauch-Satz-Idee vor dem Ende der Setz-Vorlaufzeit aufs Table zu bekommen. Nicht selten bremst dann dass softwaretechnische "Nichts geht mehr" die Hektik beim setzen und dann fällt ausgerechnet die Zahl, die man noch setzen wollte. Dann kann man immer wieder den Unmut des Akteurs in Chat-Kommentaren lesen.
    Die Boss-Media-Software hat hier absolut alle Setz-Zeit-Probleme in die Software gepackt.
    Drei einstellbare Vorlaufzeiten am Multi- und reservierten Table und einen privaten Spieltisch, wo der Gast 5400 Sekunden sich überlegen kann, was er nun spielen möchte.

    Gerade der Spieler, der seine Spontanität in unterschiedlichen Satzprogressionen zum Ausdruck bringt, wird sich auf Dauer nur diese Frage sinnvoll beantworten können, wenn er seine persönliche Setz-Hektik abfedert.
    Es fällt immer auf, dass bei diesen Aktionen Progressions-Sätze platziert werden, die nicht unbedingt geplant sind.
    Unterschiedliche Satz-Progressionen - ich nenne es auch salopp "Wolkenkratzer-Methode", sind aber nur dann sinnvoll, wenn sie die Wahrscheinlichkeitsmomente, die sich etwas verlängert haben, etwas abfedern.
    Die sicherste Progression im Verlustfall ist die berühmte Martingale. Sie funktioniert aber ultimativ nur, wenn dass Tischkapital unerschöpflich ist und das Casino keine Tischlimite hat. Trotzdem sieht man Spieler, die sich im Martingale-Stil positionieren und auf einmal merken, dass eine der genannten Bremsen, die gesamte Aktion stoppt.
    Dies beweist mir, dass immer wieder Spontan-Sätze ohne Plan gelegt werden.
    Eine Progression am Roulette-Tisch hat aber ohne Plan nicht die Wirkung, weswegen man sie aufruft.
    Sicherlich kann man unterschiedlich progressieren, nur muss gerade die Satzerhöhung - da sie ja mehr kostet - eine klare Grundlage und Zielrichtung haben.

    Das Boss-Media-Verbund-Mitglied: Sunset-Casino, hat einen Casino-Manager von Fach, was man in dieser Branche - weis Gott - nicht immer findet. Dieser Manager hat für den Gast, mit dem nicht so üppigen Geldbeutel, sogar die Möglichkeit installiert, auch an einem privaten Spieltisch seine Sätze mit kleinen Satz-Limiten machen zu können. Somit ist die Möglichkeit gegeben, nicht nur mit kleinem Geld zu progressieren, sondern auch alle"Zeit der Welt" für die Satzentscheidung zu haben. Dies sucht seines Gleichen!!!

    Selbstverständlich habe ich den, von mir geschätzten Roulette-Profi Koller, zu diesem Thema gefragt:

    Croupier: Koller - was sagt ein Roulette-Profi wie Du, wenn es ums progressieren geht?

    Koller: Die Progression im Roulette-Spiel, ist ohne einen strategisch disziplinierten Plan sehr gefährlich.
    Auch mit einem durchdachten Plan ist es sinnvoll die Progressions-Stufen nicht ans Tisch-Limit zu treiben.
    Unumgänglich ist aber eine realistische Kapitalisierung, mit der man seine Angriffe plant.
    Ein professionelles Roulette-Spiel benötigt neben einem durchdachten Marsch und den dazugehörigen
    "Raststätten" auch ein festes Tischkapital, was ich ohne Progi mit 1.000 Stücken veranschlage. Da ich ganz selten im Masse-ègale-Bereich agiere und meinem Spiel gerne eine modifizierte D'Alembert -Progi unterlege, nehme ich ohne 5.000 Stücke Kapital, nicht an einem virtuellen Roulette-Tisch Platz.
    Im physikalischen Roulette-Bereich kann man - wenn die Bedingungen spielbar sind - nicht nur ohne Progression auskommen, sondern auch das Kapital ist mit 1.000 Stücken stets ausreichend, weil ich ja - während die Kugel ihre Bahnen zieht - eine physikalische Information vor dem Kugel-Einschlag bekomme.
    Dass klassische Roulette-Spiel - was ich nur virtuell absolviere - ist - wenn man es wie ein Profi macht - nicht ganz so hektisch, denn ich kann mich ja an einen privaten Spieltisch zurückziehen und all mein Können gegen mein persönliches Pech in die Waagschale werfen.
    Ich vertrete die Ansicht, dass im klassischen Roulette ohne eine Progression professionell nichts zu machen ist. Ich habe bisher noch keinen Kollegen gesehen, der mit Masse-ègale-Sätze allein, zurecht kommt. Wenn die Bank Pech hat, muss man mit Geschützen an der Front sein. Ich sehe aber immer wieder die Akteure an den Tischen, wie sie stundenlang einen Tisch bespielen, obwohl dieser schon lange keine Spannung mehr hat. Die besten Gewinnsituationen hat man an einem neuen Tisch, wo vielleicht maximal eine Rotation gespielt ist. Hier sind permanenztechnische Angriffe möglich, die man mit einer realistischen Progression noch optimieren sollte.
    Natürlich ist eine Progression auch dazu da, um schlechte Phasen spielerisch aushalten zu können. Nur darf man nicht außer acht lassen, dass man immer, in eine restantische Situation laufen kann. Daher sollte man wissen, dass eine Progression kein "Heilsbringer" ist, der satztechnisch uferlose Freibriefe ausstellt.
    Gerade Du mein guter Croupier, hast mich ja mal bei einem bewussten Spiel - wo ich mich ganz in den Restanten festgebissen hatte - beobachtet und für Casino-Inside einen journalistisch treffenden Artikel geschrieben. Nur, solche Angriffe sind immer gefährlich und benötigen auch eine sehr gute Vorbereitung und eine noch größere Disziplin. Zwischen durch hatte mich auch mal der Zorn gepackt, aber - da ich es hasse am Spieltisch Geld zu verlieren - musste ich alle Register ziehen und knallhart - auch mit weniger Gewinn - aussteigen.
    Gerade diese Session war mit Progressionen zeitweise stark an der vernünftigen Grenze.
    Die meisten Spieler, die ich z.B. im Sunset-Casino treffe, wundern sich immer, dass ich oft nur eine Nummer belege. Doch mit dieser Art zu spielen, kann ich nicht nur sehr schnell feststellen, ob die Software die üblichen Wahrscheinlichkeiten etwas streckt, sondern auch, durch die enorme Hebelwirkung mit einer Progression, dass Pech der Bank - voll Rohr in klingender Münze - in meine Tasche stecken.
    Progressieren beim Roulette hat in der allgemeinen Roulette-Literatur ein eher kritisches Echo. Aber die Praxis zeigt, dass zum größten Teil die persönliche Selbstüberschätzung des Spielers dass Problem ist.
    Diesen Beweis bekam ich kürzlich wieder von einen Tisch-Nachbarn, der angesichts meines Kontostandes feststellen wollte, dass meine Sätze mit nur einem Stück aufs Plein, nicht zu so einem Saldo führen könnte. Ich sagte ihm: "Wer immer Gas gibt, dem geht irgendwann der Sprit aus"! Wenn die Permanenz nicht die nötigen Impulse ausstrahlt, dann bin ich auch mit etwas weniger zufrieden, denn ich muss ja auch immer an die Progressions-Stufen denken.
    Ich hoffe, ich konnte Dir und Deinen Lesern - wenn es auch ein bisschen mehr Zeilenplatz benötigte - ein paar Ratschläge geben.
    Croupier: Vielen herzlichen Dank mein guter Koller. Keine Zeile, die ich für Deine Ausführungen schreiben muss, wird redigiert und Casino-Inside macht dafür auch immer Platz!

    Ja - liebe Leser - da schreibe ich eine ausführliche Einleitung für den Artikel und der Profi sagt es, wie immer: - schonungslos - knallhart - authentisch - praktisch und sympathisch auch noch!

    Da fällt mir zum Schluß nur noch das wunderbare Zitat ein, was ich kürzlich von unserem neuen Casino-Inside-Mitglied Penco gelesen habe. Er wird mir bestimmt erlauben, dies als Schlußwort für meinen Artikel zu nehmen. Vielen Dank!

    Glück ist ein bisschen die Kunst kein Pech zu haben

    gezeichnet:
    Der Croupier
    Geändert von croupier (20.03.2013 um 10:35 Uhr)

  2. #2
    Penco ist offline Schlauer Fuchs
    Registriert seit
    25.01.2013
    Beiträge
    42
    Renommee-Modifikator
    5234

    Standard

    Hallo Croupier!

    Ich bin angenehm überrascht, dass Du mein Zitat in Deinen neuen Artikel - wofür ich
    Dich beglückwünschen möchte - gepackt hast. Ich freue mich, dass Dir dieses Zitat
    gefallen hat. Ein bisschen passt es ja auch in die gesamte Branche.
    Die fachliche Kompetenz, die erneut in Deinem Artikel zum Ausdruck kommt, begeistert
    mich. Auch der Profi-Kommentar von Koller, den ich auch schon im Sunset-Casino
    Live beobachten konnte, zeigt wieder einmal den Unterschied zwischen professionellem-
    und Unterhaltungs-Roulette.
    Dieser Artikel gibt nicht nur den Casino-Inside-Mitgliedern - sondern auch den Gästen -
    die hier nur gelegentlich mal reinschauen - sehr gute Ratschläge für das persönliche Spiel.
    Vielen Dank dafür!

    Schöne Grüße sagt Penco!

  3. #3
    croupier ist offline Schlauer Fuchs
    Registriert seit
    22.11.2009
    Beiträge
    47
    Blog-Einträge
    1
    Renommee-Modifikator
    2788

    Standard

    Hallo Penco!

    Dass freut mich, dass Dir mein neuer Artikel gefallen hat.
    Selbstverständlich passt Dein Zitat wie die Faust aufs Auge,
    in diese Branche.
    Ja - es war an der Zeit, dass man die Progression im Roulette,
    etwas kritisch und professionell beleuchtet.
    Gerade im virtuellen Casino-Bereich sieht man immer wieder
    dass die Akteure - zum Teil ohne Sinn und Verstand - die
    Progressionsschraube gewaltig überdrehen und dann auch noch -
    wenn der Erfolg ausbleibt - nicht selten die Software des Casinos
    verantwortlich machen wollen, weil sie nicht getroffen haben.
    Auch im Roulette braucht man einen durchdachten Weg um dass
    Ziel zu erreichen. Natürlich geht es ohne dass Quentchen Glück nicht
    immer. Aber die meisten Spieler sind - wenn sie einen Lauf haben
    im Rausch und glauben, so muss es immer funktionieren.

    Ich habe schon in den Chats ein bisschen Resonanz lesen können,
    was mir wieder recht gibt, dieses Thema ausführlich beleuchtet
    zu haben.

    Dir weiterhin eine gute Satz-Entscheidung am Roulette-Tisch!

    Gruß
    Der Croupier

  4. #4
    Penco ist offline Schlauer Fuchs
    Registriert seit
    25.01.2013
    Beiträge
    42
    Renommee-Modifikator
    5234

    Standard

    Hallo Croupier!
    Vielen Dank für Deine schnelle Antwort.
    Ich habe noch eine spezielle Frage, die das Spiel
    von Koller betrifft.
    In den Artikeln von Dir, lese ich - wenn es um dass
    Spiel von Koller geht - dass er mit einer modifizierten
    D'Alembert-Progression ans Werk geht.
    Die Funktion der D'Alembert-Methode ist mir im Zusammenhang
    mit dem Spiel auf Einfache-Chancen bekannt.
    Aber die Roulette-Mathematiker rechnen ja dass Auf und Ab
    dieser Methode meist zu Ende um dann zu sagen, dass der Erfolg
    nur dann gewährleistet ist, wenn man die Stufen wieder runter kommt,
    die dass laufende Spiel nach oben gefordert hat.
    Koller spielt aber meines Wissens nur auf die Pleins und gerade da könnte
    man annehmen, dass das Auf und Ab, während des Spiels zu unterschiedlichen
    Passagen kommen kann.
    Du hast ja - wie man in Deinen Beiträgen liest - offenbar einen guten Kontakt
    mit dem Profi-Roulettisten.
    Könntest Du vielleicht von ihm erfahren, wie man als Betrachter seine modifizierte
    D'Alembert - speziell - im Plein-Spiel - verstehen sollte?
    Ich weiß natürlich nicht, ob Koller - eine solch persönliche Aktions-Frage beantworten
    möchte.
    Ich würde mich freuen, wenn es Dir gelingen würde, dem Profi diesbezüglich etwas
    zu entlocken.
    Ich bin gespannt und hoffe hier keine Fehlbitte getan zu haben.
    Für Deine Mühe bedanke ich mich recht herzlich!

    Schöne Grüße sagt Penco!

  5. #5
    croupier ist offline Schlauer Fuchs
    Registriert seit
    22.11.2009
    Beiträge
    47
    Blog-Einträge
    1
    Renommee-Modifikator
    2788

    Standard

    Hallo Penco!

    Für Deine Bitte muss ich Koller nicht fragen. Ich weis wie er
    die D'Alembert spielt und wie er diese Progressions-Methode
    für die Pleins modifiziert hat.
    Du sagtest ja, Du hättest Koller schon beim Spiel im Sunset-Casino
    beobachtet. Normalerweise kann man dies mit etwas Erfahrung
    nachvollziehen.
    Ich hatte seine Sätze zum Großteil mitgeschrieben und schnell
    gemerkt, wie er - besonders die Abwärts-Sätze - bewertet und stets
    versucht die gesamte Progression in spielbaren Grenzen zu halten.
    In schlechten Phasen - besonders wenn sie länger dauern - ist auch
    eine modifizierte D'Alembert-Progression eine nervige Angelegenheit.
    Koller´s Trick ist, die Abwärts-Sätze nur so lange zu spielen, bis er einen
    neuen Plusstand erreicht hat. Dies geht aber nur, wenn man seine gesamte
    Progression darauf abstimmt.

    Bei den Einfachen-Chancen ist dies so gut wie nicht möglich, da diese
    Spiel-Methode keine Hebelwirkung hat. Deswegen sage ich ja immer:
    Dass Plein-Spiel ist die Königs-Disziplin im Roulette und die Hebelwirkung
    belohnt den Akteur dann auch für seine Geduld und die Risiko-Bereitschaft
    eine Groß-Chance zu spielen.

    Koller notiert seine Sätze komplett und erklärt jede Aufnahme (24 Coups)
    in seinem Ergebnis als sogenannten Endstand. Somit kann er immer
    entscheiden, ob er weiter spielen oder aufhören möchte.
    Nehmen wir mal an, Koller spielt eine Nummer als Aufnahme bis 24 Coups
    mit einem Stück, bis zum Treffer. Wenn die gesetzte Zahl getroffen ist, setzt
    er eine neue Nummer und hofft, dass sie innerhalb von 24 Coups trifft.
    Wenn der Treffer beim ersten Coup kommt, ist es ideal, kommt der Treffer
    beim 24.Coup ist es mit 12 Stücken Gewinn immer noch ein gutes Ergebnis.
    Wird die gesetzte Zahl innerhalb der 24 Coups nicht getroffen, kann er die
    Zahl nochmals ins Rennen schicken oder eine neue Satz-Zahl auswählen.
    Nachfolgend ein Beispiel was die gesetzten Zahlen und die Satzstücke sowie dass
    saldierte Ergebnis zum Ausdruck bringt.
    Die unterschiedlichen Werte sind von der Treffer-Position abhängig.
    Dass Pluszeichen hinter der Zahl im Bereich Stück - erklärt - dass die Aufnahme
    erfolgreich war. Dass Euro-Zeichen hinter dem Ergebnis kommentiert dass
    aktuell beste Gesamt-Ergebnis.
    Man sieht an dem kleinen Beispiel wie es modifiziert ist.

    Beispiel:
    Zahl Stück Ergebnis
    22 1+ + 29€
    17 1+ + 51€
    0 1+ + 64€
    12 1 + 40
    1 2 -- 8
    26 3 -- 80
    21 4+ + 52
    8 3+ + 103€
    17 1 + 79
    25 2+ + 143€
    15 1+ + 155€
    15 1 + 131
    3 2 + 83
    25 3+ + 155€

    Die ersten drei Coups waren Treffer und der Gesamt-Saldo erreichte Plus 64.
    Die Zahlen 12 und 1 und 26 waren leider Fehlschüsse und jede Aufnahme wurde
    im Stück, um jeweils eins erhöht. Schnell war der Gewinn beim Teufel und die Satzzahl 21
    musste schon mit vier Stücken pro Coup belegt werden.
    Die Zahl 21 kam als Treffer und somit konnte die Progression um ein Satzstück reduziert
    werden. Auch die Zahl 8 war erfolgreich und brachte mit drei Stücken im Feuer einen neuen
    Plus-Saldo von 103 Stücken.
    Und jetzt geht Koller konsequend mit der Progression wieder auf Anfang, denn ein neuer Plusstand,
    läßt den Blutdruck wieder etwas sinken.
    Nicht selten spielt er auf 100 Stücke Gewinn, aber diesmal will er ein bisschen mehr.
    Die 17 war leider ein Fehlschuss und somit muss die nächste Aufnahme mit zwei Satzstücken
    gespielt werden. Ein verhältnismäßig schneller Treffer bringt Plus 143 Stücke.
    Es ist wieder Best-Saldo und es geht mit einem Stück weiter. Auch die nächste Zahl im Feuer,
    läßt Freude aufkommen. Die zwölf Stücke Saldo-Zuwachs verraten, dass der Treffer bei Coup 24
    geklingelt hat. Doch die nächsten zwei Aufnahmen machen wieder etwas Sorgen. 48 Kugeln
    verbreiten nur Spannung jedoch keinen Erfolgs-Coup. Man kommt dann auch schnell in den Gedanken
    schon 155 Plus gehabt zu haben.
    Aber der nächste Aufnahmeblock zeigt beim 12.Coup der Sonne im Roulette-Kessel und mit 72 Stücken
    Aufnahmen-Gewinn, ist der bisher höchste Plus-Saldo - auf den Kopf - wieder erreicht.
    Jetzt sollte man doch mal die Gewinn-Stücke einsacken und die Session als erfolgreich einstufen.

    Ich hoffe, nicht nur Dir lieber Penco, die modifizierte D'Alembert von Koller etwas näher gebracht zu
    haben und wünsche beim Nachmachen viel Glück und Erfolg!

    gezeichnet:
    Der Croupier
    Geändert von croupier (29.03.2013 um 10:51 Uhr)

  6. #6
    Avatar von helen
    helen ist gerade online Administrator
    Registriert seit
    16.02.2000
    Beiträge
    445
    Blog-Einträge
    5
    Renommee-Modifikator
    150

    Standard

    Fein das ihr euch versteht, für mich ist das schon fast wie dem Prof. Lesch (nicht Reisch) in Alfa Centauri im Bayrischen Fernsehen zuhören.

    Am Anfang ist alles klar aber spätestens wenn er erklärt warum die Galaxie XY so anders ist wie Galaxie XZ reißt bei mir der Faden und ich komm nicht mehr mit.

    Viel Spaß
    Geändert von helen (29.03.2013 um 11:00 Uhr)
    Helen

    Empfehlenswerte Casinos: Twin Casino

  7. #7
    Penco ist offline Schlauer Fuchs
    Registriert seit
    25.01.2013
    Beiträge
    42
    Renommee-Modifikator
    5234

    Standard

    Hallo Croupier!

    Vielen Dank für Deinen sehr informativen Beitrag.
    Ich muss mich entschuldigen, dass ich erst jetzt auf diesen Beitrag antworte.
    Die Grafik im Casino-Inside hat offenbar Deiner tabellarischen Aufzeichnung
    einen Strich durch die Rechnung gemacht. Schade!
    Wenn man Zeichen für Zeichen verfolgt kann man die Tabelle auch so lesen.
    Auf jeden Fall wird die Grafik Deinem Beitrag leider nicht gerecht. Da dieser
    Beitrag jetzt schon lange mit dieser verbückelten Tabelle so da steht, liegt es
    vermutlich am Format.

    Ich habe mich ohnehin mehr auf den Text konzentriert, wo ja die einzelnen Sätze
    von Koller, von Dir ausführlich erklärt sind.
    Koller spielt dass, offenbar in seiner bekannt geduldigen Art und der Betrachter
    sollte sich die D'Alembert-Abwärts-Variante einprägen, wie ich, es jetzt auch mache.

    Ich kenne diese Form der Progression nur beim Spiel auf Einfache-Chancen, wobei
    es da, meistens Probleme in der Abwärtsbewegung gibt.
    Die Idee, beim Plusstand wieder auf die Ausgangsposition zu gehen ist fantastisch.
    Danke!
    Außerdem ist es sehr bemerkenswert, dass Koller nach einem Plusstand-Hoch und
    der schlechten Phase danach, sofort reagiert und die Partie beendet, als er sein Plusstand auf
    den Kopf erneut erreicht hatte. Dass ist halt Profi-Manier.
    Man kann sich davon schon etwas abgucken, wenn man sein eigenes Spiel selbstkritisch
    hinterfragt und nicht gleich mit dem persönlichen Glück ins Gericht geht, wenn es nicht läuft.
    Ich könnte mir vorstellen, dass der Profi-Roulette-Spieler vielleicht auch mal eine Partie mit
    Verlust abschließt, wenn er den Ausstieg verpasst hat und es will gar nicht mehr klappen.

    Wenn man Deinen Kernbeitrag zur Progression intensiv - also mindestens zweimal - liest -
    ist man durchaus in der Lage, die persönlich praktikabelste Form der Satzerhöhung heraus
    zu finden.
    Dafür meinen besten Dank an Dich!

    Auch HELEN hat sich in den Dialog eingeschaltet und gibt der Freude Ausdruck dass sich
    die User untereinander verstehen und respektieren.

    Die schriftliche Dialog-Atmosphäre hier, sucht in der Foren-Landschaft halt seines Gleichen.
    Es gibt da leider auch Plattformen - wenn da Lob in den Zeilen übers Papier huscht, gibt es
    nicht selten neidvolle Kommentare, wo man schnell merkt: Da hat der Pöbel wieder seinen Auftritt!
    Das es hier nicht so ist, ist wunderbar!

    Schöne Grüße sagt Penco!

  8. #8
    croupier ist offline Schlauer Fuchs
    Registriert seit
    22.11.2009
    Beiträge
    47
    Blog-Einträge
    1
    Renommee-Modifikator
    2788

    Standard

    Hallo Penco!

    Schön, dass Du doch noch auf meinen Beitrag geantwortet hast.
    Jaja: "Der Pöbel hat seinen Auftritt!" Die Formulierung gefällt mir gut.
    Da merkt man schnell, welches Niveau sich in den Foren breit gemacht
    hat und wie viel "Pöbel" der Administrator, hat durchgehen lassen.
    Meistens sind es User, die im privaten oder beruflichen Bereich nicht viel
    zu melden haben. So nach dem Motto: Hier kann ich mal richtig die "Sau"
    raus lassen.
    Wenn man dann die schlimmen Dialoge liest, fragt man sich: wie viel Niveau
    hat der Herausgeber des Forums denn selbst?

    Gestern hatte ich wieder mal ins Sunset-Casino reingeschaut.
    Koller war auch da und hat stoisch, mit der bekannten Geduld sein Spiel auf
    eine Nummer gemacht. Er spielte nur mit einem Euro aufs Plein, aber mit der
    bekannten D'Alembert-Progression. Dass sah alles nicht spektakulär aus, aber
    als er sein Spiel beendete hatte er - was ich so schätzen konnte - 250 Stücke
    Gewinn.
    Dass ist halt dass Gute an einem virtuellen Casino. Man kann sein Spiel mehrmals
    am Tag beginnen und wieder beenden. In den Real-Tempels muss man stundenlang
    rumhängen - gerade wenn man auf Satz-Impulse wartet.
    Gewinnziele setzen, ist im Internet erheblich leichter, weil man nicht auf den Rhythmus
    der Croupiers angewiesen ist. Da kann man Geld verdienen und beim setzen noch
    die Füße hoch legen.
    Eine Spiel-Methode, die man grundlegend mit kurzen Satz-Intervallen konzipiert hat, sind
    nirgendwo besser erfolgreich abzuschließen, als in einem virtuellen Casino.
    Wenn man sich einen privaten Tisch ausgesucht hat, hat man wirklich - alle Zeit der Welt -
    und man kann sogar Pausen während des Spiels am Tisch einlegen. Wenn man es ganz
    extrem gestalten wollte, sogar 5400 Sec. Zeit, zwischen jedem Satz!!!

    Manchmal denke ich: Sind die Alle bescheuert: Hängen in den Real-Casinos rum, bezahlen
    auch noch Eintritt dafür, dass sie dort ihre Kohle ins Feuer werfen dürfen. Werden an überfüllten
    Spieltischen rumgeschupst, müssen noch auf die eigenen Jetons aufpassen, dass - im Erfolgsfall
    kein anderer Gast, Anspruch auf den Gewinn anmeldet und vieles unangenehme mehr.

    Gut - ich gebe zu, auch in so manchen Internet-Casinos ist man nicht sicher, ob man seinen Gewinn
    jemals auf dem eigenen Bankkonto begrüßen kann. Aber darüber kann man in meinen Beiträgen
    in diesem Forum lesen - und wer, diesbezüglich die Besten sind.

    Zum Schluss möchte ich noch ein bisschen Werbung für meinen neuen Artikel machen.
    Den Titel verrate ich Dir Penco, jetzt schon: " Die unverlierbare Methode".

    Was für ein Schwachsinn werden die User jetzt sagen, jetzt fängt der Croupier auch noch dass Spinnen
    an. Keineswegs meine Freunde. Man lese den Titel genau! Methoden sind keine Systeme sondern auch
    persönliche Handlungen.

    Wie hat - der - leider zu früh verstorbene - holländische Showmaster Rudi Carrell immer gesungen:
    "Lass dich überraschen"!

    gezeichnet:
    Der Croupier

  9. #9
    Penco ist offline Schlauer Fuchs
    Registriert seit
    25.01.2013
    Beiträge
    42
    Renommee-Modifikator
    5234

    Standard

    Hallo Croupier!

    Da bin ich aber mal gespannt, was man sich unter der "Unverlierbaren Methode" vorstellen muss.
    Wer Deine Beiträge im Casino-Inside noch nicht alle gelesen hat, der könnte tatsächlich meinen,
    da ist einer der spinnt ein bisschen. Aber ich kenne Deine Artikel, die hier veröffentlicht sind und
    ich bin mir sicher, dass man auch in dem neuen Werk eine stichhaltige Erklärung für diesen
    Titel finden wird.
    Natürlich spekuliere ich schon jetzt, was Du den Lesern von Casino-Inside damit sagen möchtest.

    Was die Real-Casino-Gänger anbelangt, möchte ich sagen, dass ich immer noch neben den
    Casino-Besuchen im Internet, auch hin und wieder ein Real-Casino besuche.
    Es ist auch ein bisschen die Kommunikation, die man bei den virtuellen Casinos vermisst.
    Boss-Media hat eine Software, die man durchaus kommunikativ bezeichnen kann, jedoch außer
    dem Roulette- und Black-Jack-Bereich, ist dass übrige Spielangebot leider sehr anonym.
    Die Software-Anbieter die ich sonst kenne, haben noch nicht einmal diesen Bereich so
    gestaltet, dass man von einem kommunikativen Spielangebot sprechen könnte.

    Der Spieler möchte aber nicht stupide vor seinem Computer hocken und sein Spiel machen.
    Er möchte auch sehen was der Nachbar für ein Glück oder Pech hat. Besonders beim Pech
    gibt es genügt Gesprächsstoff.

    Offenbar war die Boss-Media-Software früher noch kommunikativer als heute, was ich aus
    einem mitgehörten Dialog von Spielern im Restaurant eines Real-Casinos so vernehmen konnte.
    Warum die Software-Macher dies geändert haben, weis ich nicht. Vielleicht weist Du diesbezüglich
    mehr.
    Ich persönlich mache in einem Casino mein Spiel und halte mich danach nicht solange auf.
    Manchmal muss ich aber auf einen bestimmten Aktionsplatz am Tisch warten und bekomme dann
    auch Gespräche der übrigen Gäste mit.
    Natürlich ist dass Spiel am PC zu Hause in mehreren Punkten sehr vorteilhaft und vielleicht wäre es
    noch interessanter, wenn die Software-Hersteller mehr Kenntnis davon hätten, was Spieler wünschen.

    Ich freue mich auf Deinen neuen Artikel und hoffe, dass der verheißungsvolle Titel, dem Beitrag gerecht wird.

    Schöne Grüße sagt Penco!

  10. #10
    Avatar von helen
    helen ist gerade online Administrator
    Registriert seit
    16.02.2000
    Beiträge
    445
    Blog-Einträge
    5
    Renommee-Modifikator
    150

    Standard

    Dazu ein Zitat von mir auf Casino, Roulette, Black Jack, Spielautomaten im Test mit Bewertung

    Was uns an Online-Casinos freut:
    keine Bekleidungsvorschriften, kein Trinkgeld und das Bier aus dem Kühlschrank ist wesentlich günstiger als an der Bar.
    Allerdings lernt man in den Realcasinos mehr Leute kennen.
    Ist aber nicht immer ein Vorteil, manche Leute lernt man besser nicht kennen!!!

    Helen

    Empfehlenswerte Casinos: Twin Casino

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

LinkBacks (?)

  1. RSS
    Refback This thread
    24.03.2013, 12:12

Ähnliche Themen

  1. Die besten oder beliebtesten Online-Casinos
    Von promos im Forum Aufsteiger/Absteiger des Jahres
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 27.02.2011, 14:10
  2. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 27.10.2009, 13:09

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30