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Thema: Roulette spielen - Wie und Wo?

  1. #1
    croupier ist offline Schlauer Fuchs
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    Standard Roulette spielen - Wie und Wo?

    Roulette ist ein wunderbares Spiel - spannungsgeladen - mit etwas Nervenkitzel und das schöne an diesem Spiel ist, man sieht als Spieler, was im Roulette-Kessel passiert. Wenn das Ergebnis nicht von einer menschlichen Hand erzeugt wird, sondern von einem Zufallsgenerator kann man es, auch sehen. Voraussetzung ist: softwaretechnisch und grafisch eine ehrliche Darstellung des Roulette-Coups auf dem heimischen Bildschirm.

    Und genau da sind wir schon beim Thema:

    Ich möchte aufzeigen wie und wo man sein Spiel machen sollte.
    Dabei geht es auch um meine Hintergrund-Erfahrungen, sowohl in einem Real-Casino, als auch im virtuellen Spiel-Bereich, dem Internet-Casino.

    Im allgemeinen macht der passionierte Roulette-Spieler den Fehler, den realen und den virtuellen Spiel-Bereich nicht knallhart zu trennen. Und dies fängt bei der Auswertung einer Permanenz, schon an.

    Die einschlägige Roulette-Literatur beschäftigt sich hierbei global z.B. mit dem Zwei-Drittel-Gesetz und dass auf lange Sicht, jede Zahl gleich oft fällt.
    Im Grunde sind dies alles schlaue Erkenntnisse, aber der Profi muss spezifisch und kybernetisch denken, damit die Satztechnischen Risiken nicht größer werden, als der mathematisch übliche Auszahlungsnachteil.

    Ich persönlich sehe das Roulette-Spiel als einen Job, der für mich zu 50% aus Psychologie besteht.
    Natürlich muss der Spieler den Auszahlungsnachteil überlisten um ein paar Prozent Gewinn zu erreichen. Aber wenn man den Job gut oder nahezu perfekt machen möchte, muss man sich zunächst mit Dingen beschäftigen, ohne auch nur einen Jeton auf irgend einen Table gelegt zu haben. Wer das nicht tut, wird nicht erfolgreich sein.
    Denn, sich nur auf sein persönliches Glückspotential zu verlassen, wird nicht ausreichen.

    Dabei möchte ich zunächst mit dem Real-Casino beginnen. Der allgemeine positive Tenor für ein Spiel in einem Real-Casino, ist nicht einmal vordergründig richtig. Wenn ein Spieler nur klassisch operiert und sein Spiel auf die Pleins ausgerichtet hat, wird er in einem Real-Casino im Nachteil sein. An einem Spieltisch, wo eine menschliche Hand das Coup-Ergebnis erzeugt, sollte nur - wenn die Bedingungen nicht allzu chaotisch sind - physikalisch operiert werden.
    Es ist sehr wichtig - und ins besondere wenn man mit größeren Stücken zu Werke geht - dass man dem Croupier ein bisschen auf die Finger schaut.
    Es wird immer ein Thema der Diskussion bleiben: Kann ein Croupier Zielgerecht die Kugel werfen und eine Zahl bewusst treffen oder nicht?
    Natürlich kann ein Croupier - wenn er möchte - z.B. die Zero treffen - wenn er genügend Versuche dazu hat!
    Aber damit kann niemand einen nennenswerten Vorteil erreichen. Was aber ein Croupier durchaus kann und was ich schon mehrfach erlebt habe, ist die Tatsache, das er z.B. einen Neuner-Sektor im Roulette-Kessel versucht, Wurftechnisch auszusparen. Wenn der Croupier etwas von Roulette-Ballistik versteht, wird es ihm noch besser von der Hand gehen. Selbstverständlich gibt es auch einige Ausrutscher, die dann doch, in den ausgesparten Sektor fallen.
    Aber wenn der Akteur an der Kugel geschickt ist, wird er für seinen Arbeitgeber - wenn sich z.B. ein "Glücksritter" am Tisch befindet - doch so einiges an Geld wieder zurück holen. Denn aus dem Tronc geht ja nichts mehr raus.

    Ich habe noch gut im Gedächtnis, als ein Gast, mit netter Damenbegleitung, der dass Glück ein bisschen gepachtet hatte, in Kürze - mit hohen Sätzen - 30.000 Euro machte. Auf einmal gab es ein kurzes Flüstern zwischen dem Saal-Chef und dem Chef-Croupier. Der Akteur an der Kugel wurde gegen einen Anderen ersetzt. Der versuchte dann bewusst - da der Gast dachte - heute sprenge ich die Bank - das ausbezahlte Geld wieder in die Casino-Kasse zu holen. Der Gast merkte von alle dem nichts - da er vermutlich nicht einmal wusste, dass Roulette in einem Real-Casino ein rein ballistisches Problem darstellt - und vertraute seinen erfolgreichen Sätzen, nach wie vor. Da sich nur noch ganz selten Gewinne einstellten - der neue Croupier hatte es gut drauf - gab er bei den wenigen Treffern - die er noch hatte, auch noch doppeltes Trinkgeld.
    Es dauerte nicht lange und die 30 Mille waren wieder im Casino-Sack angekommen. Da der Gast natürlich nicht merkte was da abging, fand er zunächst auch kein Ende und verzockte noch zusätzlich ca.20.000 Euro.

    Was lernt der Profi daraus? Wenn er in einem Real-Casino nicht das physikalische Roulette spielt, kann er - wenn ihm das Glück gerade hold ist - trotzdem - durchaus ganz legal, wieder abgezockt werden.

    Nicht selten gibt es unter den Croupiers - wenn der Betrieb gerade nicht so stark ist - auch kleine Wetten - wer was trifft. Es wird also versucht, dem Zufall etwas ins Handwerk zu pfuschen und genau dies könnte sich am Tagesende auch in der Permanenz niederschlagen.
    Wenn der klassische Roulettist in seinen Permanenz-Analysen die Zahlen eines Real-Casinos und die Zahlen, die von einem Zufallsgenerator in einem Internet-Casino erzeugt werden, vermischt, halte ich dies für nicht gut.
    Die Erfolge im Roulette-Spiel sind ohnehin sehr situationsbedingt und wenn man seine Sätze auf historische Begebenheiten aufbaut, sollte man hier unbedingt differenzieren.

    Und genau da komme ich zu einem sehr heiklen Thema:

    Man hört und liest immer wieder von Manipulation in der virtuellen Casino-Szene. Wenn man - wie ich - so intensiv versucht, der Sache auf den Grund zu gehen, kann man durchaus technische Dinge entdecken, die den Verdacht auf Manipulation - der z.B. virtuellen Roulette-Coup-Erzeugung - erhärten.

    Ich habe z.B. bei einer Reihe von Casinos einer bestimmten Software-Gruppe, eine interessante und gleichzeitig hochgradig, kriminell geniale Roulette-Coup-Darstellung erkannt. Ich sage deswegen kriminell genial, weil man den virtuellen Roulette-Coup schon in Zeitlupe und Standbild genaustens in Augenschein nehmen muss, um dies zu erkennen.

    Für den oberflächlichen Blick soll es so aussehen, dass die virtuelle Darstellung des Coups den
    ballistischen Sprung-Begebenheiten in einem Real-Casino ähnelt.
    Jedoch der kritische Beobachter kann feststellen, dass das Sprungverhalten der virtuellen Kugel auch dazu dient, die Kugel wieder aus den, mit Jetons belegten Nummernfächern heraus zu katapultieren. Das System ist wirklich genial gemacht, denn gerade bei hochbelegten Nummernfächern springt die Kugel aus dem Nummernfach wieder raus und hoppelt dann völlig unreal wo anders hin. Dieser Eindruck wird noch dadurch erhärtet, dass die Kugel am Nummernfach, zeitweise eine enorme Geschwindigkeit erfährt, die mit dem physikalischen Ablauf eines Coups in einem Real-Casino nichts gemein hat. Virtuell betrachtet sucht die Software den Weg, den die Kugel für die Darstellung des bereits feststehenden Ergebnisses - und zwar nach dem Eingreifen des irregulären Menüs - noch zurücklegen muss.
    Mein Glück war es, dass die Software mit der, vom Fun-Spiel gleich ist und somit musste ich kein Geld für eine intensive Prüfung investieren. Da die Casinos dieser Software-Gruppe anonym gestaltet sind, fällt so etwas nur jemand auf, der danach sucht und nicht, vielleicht in der Gäste-Kommunikation am Spieltisch. So nach dem Motto: Mehrere Augen sehen auch mehr.
    Auch die Boss-Media-Software habe ich einer solchen Prüfung unterzogen. Nicht zuletzt auch wegen den, nicht unwichtigen Geldtransaktionen, die man natürlich immer im Auge behalten muss.

    Die Darstellung des Roulette-Coups bei Boss-Media ist auch genial gemacht, aber keineswegs kriminell.
    Da jeder Lizenznehmer von Boss-Media seine eigene Grafik besitzt, kam mir für meine Prüfungen des Zufallsgenerators die Grafik vom Sunset-Casino besonders zupass. Der Roulette-Kessel steht gut im Blickfeld und der Zahlenkranz ist von seiner grafischen Darstellung, schon mit den Augen sehr gut zu erkennen.
    Wenn man dann - wie ich - mehrere Stunden, Roulette-Coups per Video aufzeichnet um zu prüfen, wie dass alles abläuft und wie die Darstellung des Coups zu Stande kommt, ist man froh, so eine praktische Grafik des Roulettespiels im Sunset zu haben.

    Der Roulette-Coup von Boss-Media ist in seiner grafischen Präsentation in ein Zeitintervall gebettet.
    Jeder kann - wenn er weiß worauf es ankommt - nachvollziehen, wie der Roulette-Coup auf dem Bildschirm aktuell dargestellt wird.
    Wenn man z.B. an einem Multi-Table eine Vorlaufzeit von 30 sec. hat und das System startet die Kugel, dann ist ja vor dem Start ein Nummernfach belegt. Sagen wir, es ist die Zahl 6 und der Zufallsgenerator hat die Zero als Coup-Ergebnis vorbestimmt, dann präsentiert das Softwaresystem - wenn die Zeituhr am Spieltisch ausgeht - der Gast nicht mehr setzten kann - eine bestimmte Restlaufzeit bis zum Kugeleinschlag. Wenn diese Zahlen-Kombination wieder zu Stande kommt - also Zahl 6 liegt im Fach und Zero kommt als Ergebnis, dann ist die Restlaufzeit der Kugel bis zu ihrem Einschlag immer gleich.

    Und so gibt es für jedes Zahlenpaar - je nach Handlung des Spielers oder der eingestellten Vorlaufzeit - eine
    bestimmte Restlaufzeit. Insgesamt sind es 1369 Restlaufzeit-Möglichkeiten. Und genau dies widerlegt einen Manipulationsverdacht der Boss-Media-Software.

    Wenn man sich die meisten anderen Internet-Casinos im Web anschaut und insbesondere die, mit den völlig unrealistischen Mega-Bonus-Angeboten: z.B.: Zahlen sie 20 Euro ein - wir geben Ihnen 100 Euro hinzu - dann wird man nicht nur feststellen, dass zu Beginn des Coups, dort überhaupt keine Kugel im Fach liegt - dies wäre Real übrigens nicht denkbar - sondern, den gigantischen Bonus kann der Gast an einem Roulette-Tisch - gar nicht verdienen.

    An kleinen und großen Begebenheiten kann man erkennen ob man korrekt behandelt wird oder mit versteckten Angeboten, irreführend verladen.

    Man sollte also schon wissen, wie und wo man sein Bares auf den Tisch legt - denn - den mathematischen Auszahlungsnachteil zu überlisten, um das Casino als Gewinner zu verlassen, ist nicht nur schwer genug, sondern in der heutigen Zeit, auch ein bisschen gefährlich.

    Gerade in einem Real-Casino steht man als erfolgreicher Akteur im Fokus der Casino-Gäste und da - in den meisten Real-Casinos immer noch eine gewisse Kleider-Ordnung erwünscht ist - sieht man auch nicht gleich auf den ersten Blick, ob sich nicht auch ein paar dunkle Gestalten unter den gut gekleideten Gästen befinden, die einem danach trachten, dass schwer erkämpfte Geld, im Parkhaus mit einem Stilett wieder abzunehmen.

    Ich spiele deshalb - nicht zuletzt, weil es mir immer öfters gelingt, dem Zufallsgenerator ein Schnippchen zu schlagen - in einem seriösen virtuellen Casino. Dafür muss ich mich nicht unbedingt in den "Frack" stürzen - ich bin nicht genervt vom langen Autobahn-Stau - man verlangt von mir auch keinen Eintritt zum Betreten der "heiligen Hallen" wie in einem Real-Casino. Auch wird mir - wenn ich gut in Form war, im Casino nicht der Tronc unter die Nase gehalten. Letzteres ist für mich auch rechnerisch, ein nicht unerheblicher Prozentsatz - den die meisten erfolgreichen Plein-Spieler - wenn sie in einem Real-Casino auch noch klassisch und nicht physikalisch ihr Spiel machen - völlig unterschätzen. Ferner kann ich mich nicht erinnern, in einem Real-Casino jemals einen Bonus erhalten zu haben, vielmehr läßt man sich dort noch das Ambiente im Restaurant, mit "Teuros" finanzieren.

    Fazit: Der Spieler sollte daher genau wissen - Wie und Wo er sein Spiel macht.

    Wer vielleicht in diesem Artikel einige System-Vorschläge erwartet hat, den muss ich leider enttäuschen. Roulette-Profis sind absolute Egoisten und diejenigen, die Roulette-Systeme verkaufen wollen, sind noch schlimmer, Aber vielleicht haben meine technischen und außergewöhnlichen Erkenntnisse doch etwas die grauen Zellen des Lesers auf Trab gebracht! So nach dem Motto: Alle Menschen sind klug - die Einen vorher und die Anderen nachher.

    Der Croupier
    Geändert von croupier (11.02.2013 um 12:00 Uhr)

  2. #2
    Penco ist offline Schlauer Fuchs
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    Standard

    Hallo Croupier!
    Vielen Dank für Deinen neuen Artikel.
    WOW - dass muss man ja erst einmal verdauen.
    Dass sind aber gewaltige Insider-Informationen.
    Ich kann ja - was das Real-Casino anbelangt - ein
    bisschen mitreden. Aber zu was ein Croupier am Kessel
    fähig ist, davon habe ich nicht so viel Ahnung.

    Ich habe sicherlich noch eine Menge Fragen zu Deinem
    Artikel. Muss aber die - für mich - völlig neuen Insider-Infos
    erst ein bisschen sacken lassen.

    Schöne Grüße sagt Penco

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